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Kinderbücher: Vom Reisen um die Welt und unvergesslichen Abenteuern

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, schrieb der deutsche Dichter Matthias Claudius, und für Kinder, die Neues entdecken, weitet sich im Zuge ihrer Erkundungen naturgemäß die Welt. Um andere Orte kennenzulernen, muss man jedoch nicht gezwungenermaßen die bequeme Leseecke verlassen: Beim Betrachten und Lesen dieser Kinderbücher können interessante Reisen durchaus auch in den Köpfen der Kleinen stattfinden. Die ausgewählten Titel erzählen vom Kofferpacken und vom manchmal mühsamen Verreisen, von eindrucksvollen Abenteuern und faszinierenden Destinationen.

Kinderbuch-Tipps – Unterwegs mit dem Fahrrad und anderen Verkehrsmitteln

Die von Irene Maria Gruber für BIORAMA vorgestellten Kinderbücher sind die perfekte Begleitung fürs Erleben und Entdecken von Verkehrsmitteln. Schon kleine Kinder lernen nachzuvollziehen, warum es sinnvoll sein kann, auf das Auto zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umzusteigen.

Gutes für Weihnachten – Geschenkideen für die Kleinsten

Weihnachten steht vor der Tür, und für alle die, die Gutes schenken wollen, hat Irene Maria Gruber ein paar feine Bücher, inspirierende Spiele und schöne Dinge für den täglichen Gebrauch – diesmal für die Kleinsten – ausgewählt. Da viele beim Kaufen auf die Herkunft der Produkte achten, sind die verfügbaren Daten angegeben; zumindest ein Teil der vorgestellten Dinge wird ökologisch und nachhaltig produziert. 1 // Die klassische Weihnachtsgeschichte für die Kleinsten Die Geschichte von Jesu Geburt hat die großartige Britta Teckentrup für die Kleinsten verständlich nacherzählt und stimmungsvoll in kräftigen Farben illustriert. Das Ganze wurde in ein stabiles Pappbilderbuch verpackt. Bei dieser Qualität muss nicht mehr gesagt werden, daher nur kurz und knapp: Die wohl beste Lektüre für den Weihnachtsabend mit Kleinkindern. „Stern über Betlehem“ von Britta Teckentrup (Ars Edition), ab 18 Monaten. Gedruckt auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label). Zum Herstellungsort findet sich keine Angabe. 2 // Auch kleine Bären warten auf Weihnachten Emma, der kleine Bär, wartet auf Weihnachten. Und ist dabei so geduldig! Emma öffnet die Türchen des Adventkalenders, bläst die …

Schwimmende Ungetüme – große Unbekannte

Verkehrsmittel begeistern in Kinderbüchern seit jeher. Schiffe sind die ganz großen Vehikel der Kinderliteratur. Kinder-Sachbücher über Fahrzeuge werden in Buchläden zu den höchsten Stapeln aufgetürmt. Von bunten Covers brummen Einsatzfahrzeuge, Müllabfuhren und Traktoren. Mit Eisenbahnen und Flugzeugen sind auch Massentransportmittel präsent, wohingegen Schiffe und Fahrräder eher auf Innenseiten Platz finden. Spielen die Geräusche, die motorisierte Fahrzeuge hervorbringen, eine Rolle für diese Ordnung? Titel wie Hör mal: Die Fahrzeuge (Christian Zimmer, Carlsen, ab 2 J.) lassen es vermuten. Hier erwecken echte Aufnahmen Polizeiauto, Zug und Helikopter zum Leben. Das ist laut! Musik in den Ohren ist hingegen das Fahrradklingeln, und Schiffshörner steuern ungewohnte Klänge für jene bei, die nicht in der Nähe eines Hafens leben. Von ewigem Eis bis zum Heimweh Schiffe tauchen freilich in vielen erzählenden Kinderbüchern auf. Als herkömmliche Reisemittel werden sie in Ginpuin (Barbara v. d. Speulhof u. Henrike Wilson, Coppenrath, ab 4 J.) genützt. Ein Pinguin mit Sprachfehler flüchtet vor den Artgenossen. Immerzu verdreht er Wörter, und so stößt er, als er hungrig ist, statt auf einen Fisch auf ein Schiff. Das …

Mit den Ohren lesen

Kann das gute alte Buch für sich allein denn nicht mehr bestehen? Der Inhalt bereits zahlreicher Bilderbücher wurde vertont, und LeYo!, TING und tiptoi® sind jene Tools, die interaktives Lesen – ein neues Lesevergnügen – ermöglichen sollen. Es ist nicht zu bestreiten, dass sich das Mediennutzungsverhalten kontinuierlich verändert, aber benötigen unsere Kinder infolgedessen wirklich zusätzliche Werkzeuge, um Bilderbücher anzuschauen? Werden die erwachsenen VorleserInnen bald überflüssig sein?

Marianne Dubuc – Bus fahren

Es gibt für alles ein erstes Mal. Clara fährt zum ersten Mal alleine mit dem Bus. Ihre Mama bringt sie bis zur Haltestelle der Nummer 18 und wartet, bis Clara eingestiegen ist. Das Mädchen fährt zu ihrer Oma, es ist eine vertraute Strecke – doch ohne Mamas Gesellschaft gestaltet sich die Fahrt viel aufregender! Eine wunderbare Neuerscheinung aus dem Verlag Beltz & Gelberg. Wie das kleine Rotkäppchen steht Clara mit ihrer Mutter an der Haltestelle. In der einen Hand hält sie einen Korb, die andere Hand liegt fest in der ihrer Mama. Claras rote Weste leuchtet aus dem schlichten Bild heraus, der Bus kommt. Schnell noch winken und dann sieht sich Clara um: Die mitfahrenden Tiere sind allesamt so liebevoll gezeichnet! Da sitzt Oma Katze und ist ganz in ihre Strickarbeit vertieft. Dort plaudern zwei Hasenschulmädchen. Eine winzige Maus hat ihren klitzekleinen Koffer auf dem Boden abgestellt. Der große Bär trägt blaue Gummistiefel und die Schildkröte ein Lunchpaket. Das Faultier schläft friedlich. Und der Bus fährt los. Clara macht es sich gemütlich, sie hat ihre …