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Oh. Kiddobuch! #2 – „Hundert. Was du im Leben lernen wirst“

Oh. Kiddobuch! Jede Woche wird an dieser Stelle ein Kinderbuch in wenigen kurzen Absätzen exklusiv vorgestellt. Diesmal erzähle ich, warum ich ziemlich sicher bin, dass „Hundert. Was du im Leben lernen wirst“ von Heike Faller und Valerio Vidali einer unser „all time favourites“ werden wird.

Gutes zu Weihnachten – Kinderbücher zum Nachdenken über die Welt

Weihnachten steht vor der Tür, und für alle die, die Gutes schenken wollen, hat Irene Maria Gruber ein paar feine Bücher ausgewählt, die helfen, die Welt besser verstehen zu lernen. Da viele beim Kaufen auf die Herkunft der Produkte achten, sind die verfügbaren Daten angegeben; zumindest ein Teil der vorgestellten Dinge wird ökologisch und nachhaltig produziert. 1 // Plädoyer für Vielfalt und Toleranz Der Teich des Frosches ist ausgetrocknet, die Hasen wurden vom Adler aus ihrem Zuhause verjagt, der Bär ist nirgends erwünscht, weil sich jeder vor ihm fürchtet, und der Baum, in dem die Vögel wohnten, wurde gefällt. Nach und nach hören immer mehr fliehende Tiere von einem Ort, an dem alle ihren Platz haben: Die freundliche kleine Maus hatte schon lange von einer Zukunft in einem glücklichen Zuhause geträumt. Nun kann sie ihren Traum gemeinsam mit den anderen Tieren verwirklichen: „Glück wird unser Haus erfüllen, drum lachen, tanzen, singen wir. Jeder ist ein Teil davon, denn alle sind willkommen hier.“ Ein Plädoyer für Vielfalt in der Gesellschaft, für Toleranz, für Offenheit, ein wichtiges …

Einen Vogel hat, wer die Wunder nicht schaut

Zwei Brüder, der eine fast unerträglich glücklich, der andere schrecklich schlecht gelaunt. Zwei Raben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen „Rabenduft“ schnuppern, um die Schönheit der Welt zu erkennen. Während der eine nicht das geringste Problem damit hat, muss der andere erst das ganze wirre Zeug im Kopf loswerden und seinen Grant überwinden. Wie schafft man das, wenn man kein Rabe ist? Das und einiges mehr haben wir den Illustrator Thomas Kriebaum gefragt.

Schwimmende Ungetüme – große Unbekannte

Verkehrsmittel begeistern in Kinderbüchern seit jeher. Schiffe sind die ganz großen Vehikel der Kinderliteratur. Kinder-Sachbücher über Fahrzeuge werden in Buchläden zu den höchsten Stapeln aufgetürmt. Von bunten Covers brummen Einsatzfahrzeuge, Müllabfuhren und Traktoren. Mit Eisenbahnen und Flugzeugen sind auch Massentransportmittel präsent, wohingegen Schiffe und Fahrräder eher auf Innenseiten Platz finden. Spielen die Geräusche, die motorisierte Fahrzeuge hervorbringen, eine Rolle für diese Ordnung? Titel wie Hör mal: Die Fahrzeuge (Christian Zimmer, Carlsen, ab 2 J.) lassen es vermuten. Hier erwecken echte Aufnahmen Polizeiauto, Zug und Helikopter zum Leben. Das ist laut! Musik in den Ohren ist hingegen das Fahrradklingeln, und Schiffshörner steuern ungewohnte Klänge für jene bei, die nicht in der Nähe eines Hafens leben. Von ewigem Eis bis zum Heimweh Schiffe tauchen freilich in vielen erzählenden Kinderbüchern auf. Als herkömmliche Reisemittel werden sie in Ginpuin (Barbara v. d. Speulhof u. Henrike Wilson, Coppenrath, ab 4 J.) genützt. Ein Pinguin mit Sprachfehler flüchtet vor den Artgenossen. Immerzu verdreht er Wörter, und so stößt er, als er hungrig ist, statt auf einen Fisch auf ein Schiff. Das …