Alle unter Kochen verschlagworteten Beiträge

Gutes für Weihnachten – Bücher fürs Malen, Basteln, Selbermachen!

Weihnachten steht vor der Tür, und für alle die, die Gutes schenken wollen, hat Irene Maria Gruber ein paar feine Bücher, inspirierende Spiele und schöne Dinge für den täglichen Gebrauch – diesmal zum Thema Malen, Basteln, Selbermachen – ausgewählt. Da viele beim Kaufen auf die Herkunft der Produkte achten, sind die verfügbaren Daten angegeben; zumindest ein Teil der vorgestellten Dinge wird ökologisch und nachhaltig produziert. 1 // Druckprojekte für Kinder Eines der inspirierenden Werkstattbücher aus dem Schweizer Haupt Verlag beschäftigt sich mit 21 verschiedenen Drucktechniken, unter anderem mit der Klecksografie, dem Stempeln, der Monotypie, dem Karton- und Naturdruck, dem Schablonieren und der Frottage. Gerade – aber natürlich nicht nur – in der Weihnachtszeit sind die vielen guten Anleitungen Gold wert. Neben diversen Kunstwerken für die Wand entstehen Grußkarten, bedruckte Geschenkbänder oder mit einer Moosgummiwalze bedrucktes Geschenkpapier, mit Bildtransfer gepimpte Bilderrahmen oder mittels Monotypie angefertigte Familienporträts. Sehr zu empfehlen! „stempeln, drucken, schablonieren. Das Werkstattbuch für Kinder“ von Eva Hauck und Dorina Tessmann (Haupt), 144 S., ab 3 Jahren. Gedruckt in Kroatien auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen …

Kochbücher für Familien

Acht Kochbücher, viele Schlagwörter: Kochen in der Schwangerschaft und im Wochenbett, Baby-led weaning, gesundes und nachhaltiges Kochen für die ganze Familie, neue vegetarische und vegane Gerichte, die auch den Kleinen schmecken, Rezepte mit echten Alternativen zu Weizen, Kuhmilchprodukten und raffiniertem Zucker, Clean Eating und das perfekte Kochbuch für Kinder – bei diesen acht Büchern ist garantiert für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei!

Luftschacht schaut voraus

LeserInnen schöner Bücher aus dem °luftschacht-Verlag dürfen sich doppelt freuen: Der Wiener Verlag hat in diesem Herbst erneut beachtenswerte Bücher publiziert und darf sich weiterhin als verantwortungsvolles Unternehmen loben lassen. Bereits seit dem Herbst 2013 wird die gedruckte Verlagsvorschau ökologisch nachhaltig produziert. „Bei der Drucklegung im Herbst 2013 hatten wir uns überlegt, dass gerade bei Werbe-Drucksachen eine möglichst nachhaltige Produktion sinnvoll ist. Denn so sehr wir unsere Vorschau auch mögen, eines ist klar: ihre Lebenszeit ist begrenzt und letztlich landet alles Werbematerial früher oder später im Altpapier. Unsere Vorschau hingegen können Sie jetzt auch getrost in den Biomüll geben (möglichst nach der Lektüre)“, so liest man in einer Aussendung des Verlags.

Wachsen Kartoffeln auf Bäumen?

Dieser Tage hört und liest man überall von Erntedankfesten. In Pfarren danken gläubige Christen Gott für die Ernteerträge, Österreichs Land- und Forstwirte haben ihr Fest bereits Anfang September in Wien veranstaltet. Aber auch ohne den religiösen Hintergrund beachten zu müssen merken wir zu dieser Jahreszeit, dass Feiern angebracht ist: Auf den Märkten etwa ist die Auswahl so vielfältig und bunt wie nie, unter den geernteten Köstlichkeiten biegen sich die Marktstände. Im Bilderbuch „Wachsen Kartoffeln auf Bäumen?“ bildet ein Erntedankfest die Rahmenhandlung – in erster Linie aber möchte die Autorin Sabine Rahn über die Herkunft unseres Essens erzählen. Das Erntedankfest im Kindergarten, zu dem jeder etwas beitragen soll, steht kurz bevor. Lola und Mathis bereiten sich gemeinsam mit ihren Eltern auf diese Feier vor und wollen etwas Selbstgemachtes mitbringen. Der Vater arbeitet ohnehin als Koch in einem Restaurant, und die Tätigkeit des Kochens gehört in der Familie anscheinend zur Routine. Die Mutter wird jedenfalls auch als Köchin bezeichnet. Sie ist diejenige, die zu Hause bleibt, um das Mittagessen für die Kinder vorzubereiten, während der Vater die …

Alice Brière-Haquet – Mein erster Kuchen

„Mein erster Kuchen“, ein Sachbilderbuch der französischen Autorin Alice Brière-Haquet, erzählt von den vielen Menschen in verschiedenen Ländern, die dazu beitragen, dass wir zu Hause einen einfachen Kuchen backen können. Von diesen komplexen Verbindungen und von der Verantwortung, die Erwachsene für Kinder tragen, spricht die Autorin in einem Interview. Eine wahre Geschichte, die meine Tante vor Jahren berichtete: Ein kleiner Junge, der mit seiner Mutter zu Besuch war, stand auf Zehenspitzen in ihrer Küche und blickte ungläubig in den Ofen. Aus dieser gelben Masse, die aus Zucker, Butter, Eiern, Mehl und ein paar anderen Zutaten zusammengerührt worden war, wuchs ein Ungetüm heran, das Marmorkuchen genannt werden sollte. Backpulver hieß das Zaubermittel, durch das der Kuchen im heißen Backrohr so schnell wachse, wurde ihm erklärt. Ein paar Jahre seines Lebens war er im Glauben geblieben, Kuchen bekäme man ausschließlich im Supermarkt oder in der Bäckerei zu kaufen, fein säuberlich verschweißt in durchsichtiger Plastikfolie – nun stand nach etwa einer Stunde Arbeit ein selbst gebackener am Tisch, der allein schon deshalb besser schmeckte, weil es sein Kuchen …