Alle unter Interview verschlagworteten Beiträge

Nachhaltig leben mit Kindern

Wie lässt sich ein Kinderzimmer möglichst schadstofffrei gestalten? Gibt es Alternativen zum Lebensmitteleinkauf, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen? Wo findet man ökologische Schulartikel? Kann man Umweltaspekte auch beim Kauf von Spielzeug und elektronischen Geräten berücksichtigen? Und wohin kann man noch guten Gewissens auf Urlaub fahren?

Einen Vogel hat, wer die Wunder nicht schaut

Zwei Brüder, der eine fast unerträglich glücklich, der andere schrecklich schlecht gelaunt. Zwei Raben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen „Rabenduft“ schnuppern, um die Schönheit der Welt zu erkennen. Während der eine nicht das geringste Problem damit hat, muss der andere erst das ganze wirre Zeug im Kopf loswerden und seinen Grant überwinden. Wie schafft man das, wenn man kein Rabe ist? Das und einiges mehr haben wir den Illustrator Thomas Kriebaum gefragt.

Britta Teckentrup – Bücher für Kinder und das Kind in uns

Britta Teckentrup ist Illustratorin, Autorin und freie Künstlerin. Geboren wurde sie 1969 in Hamburg, in London studierte sie Kunst und Illustration am Saint Martins College und dem Royal College of Art. Heute lebt sie mit ihrem Mann, Sohn und Katze in Berlin. Sie hat über fünfzig Bilderbücher veröffentlicht, die in mehr als zwanzig Ländern erschienen und mehrfach ausgezeichnet worden sind. In einem Interview, das Irene Maria Gruber mit Britta Teckentrup geführt hat, sprach die Künstlerin über ihre erfolgreiche Arbeit. Britta Teckentrups Einstieg in die Kinderbuchbranche verlief in mehreren Schritten: „Bei meiner Abschlussausstellung im Jahr 1992 kam ein Kinderbuchverlag auf mich zu und bot mir einen Vertrag an. Daraufhin entstanden meine ersten vier Bilderbücher. Damals sah ich mich allerdings noch gar nicht als Bilderbuchautorin oder Illustratorin und habe erst einmal einen Master in freier Kunst gemacht.“ Die Bilderbücher habe sie in dieser Zeit vernachlässigt, erst 2006 wandte sich Teckentrup wieder diesem Medium zu: „Der Verlag scheint da schon sehr früh etwas erkannt zu haben, für das ich etwas länger brauchte.“ Seitdem ist sie von der „scheinbaren …

Guido van Genechten – Papas mit ihren Kindern

Erfreulicherweise ist es für immer mehr Väter selbstverständlich, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen, und es sollte sich auch dementsprechend in der Kinderliteratur niederschlagen. Der belgische Autor Guido van Genechten hat mit „Papas mit ihren Kindern“ ein künstlerisch wertvolles Pappbilderbuch vorgelegt, das zeigen soll, dass Papas gar nicht so andere Dinge mit ihren Kindern unternehmen wie Mamas. Beim gemeinsamen Bilderbuchbetrachten heißt es ausdauernd und kreativ sein… Sprachförderung ist das Zauberwort der Stunde! Auf zehn verschiedene Tierpapas mit ihren Kindern trifft man in diesem Buch. Es sind Tiere aus der näheren Umgebung wie Frosch, Vogel oder Raupe, aber auch solche, die Kinder nur aus dem Zoo kennen: Seehund, Krokodil und Nashorn. Nur der Text lässt erkennen, dass es sich um Papas und nicht um Mamas handelt, die Tiere selbst weisen keine geschlechterspezifischen Merkmale auf. Der Text ist nur Beschreibung dessen, was zu sehen ist: „Papa Eule mit seinem Eulenküken“ oder „Papa Igel mit seinem Igelchen“. Die Bezeichnungen der Kinder sind allesamt Verkleinerungsformen, die den Kindern eventuell noch nicht geläufig sind – hier setzt die Sprachförderung an, …

Wolf Harranth – Da ist eine wunderschöne Wiese

Mein älterer Bruder bekam vor knapp dreißig Jahren ein grasgrünes Bilderbuch von meinen Eltern geschenkt. Auf dem Cover streckte ein pummeliger Mann mit rot gelocktem Haar und getupfter Latzhose seine Arme aus, als wolle er jemanden umarmen. Ich konnte das Gesicht des Mannes nicht vergessen. Und irgendwann stand dieses Buch dann in meinem Bücherregal und ich blätterte es selbst immer wieder durch, schaute mir die Bilder genau an und dachte über diese grüne Wiese nach. Es ist eines der Bücher, welches mir immer wieder in die Hände rutscht und mich auf seltsame Weise durch mein Leben begleitet: „Da ist eine wunderschöne Wiese“ des österreichischen Autors Wolf Harranth. Als ich diese Rezension plante, erfuhr ich, dass dieses Kinderbuch in bekannter Ausgabe heuer sein 30jähriges Jubiläum feiert – es wird zurecht immer wieder neu aufgelegt, da das Thema nach wie vor höchst aktuell ist. „Keine Autos und keine Straßen!“, sagt Herr Timtim. „Keine grauen Häuser und keine stinkenden Fabriken.“ „Nein“, sagen auch die anderen Stadtleute. „Hier ist nichts als Wiese. Und dabei soll es bleiben.“ Eine Idylle …