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Kinderbuch-Tipps – 11 Bücher, die Lust auf Kunst machen

Die zehn für diesen Artikel ausgewählten Bilder-, Sach- und Mitmachbücher bieten etwas andere Einblicke in die Welt der Museen: Angefangen von Galerien für moderne Kunst über Naturkundemuseen bis hin zum eigenen Kinderzimmer zeigen sie Orte, wo man Objekte „mit eigenen Augen sehen kann“. Die Autoren erzählen uns von den bewegten Leben berühmter Künstler, stellen auch ungewöhnlichere Berufe vor und schaffen es, die Neugier junger Leser zu wecken. Was ist eigentlich ein Museum? 1 // „Gebt mir ein Museum, und ich werde es füllen“, zitiert Illustratorin Emma Lewis den großen Pablo Picasso zu Beginn ihres kleinen Kunstwerkes. Denn das ist ihr Buch, in dem sie spielerisch erklärt, was ein Museum ist, wahrlich. Ein Mädchen besucht verschiedenste Museen: ein archäologisches, eines für Naturkunde, ein Kunstmuseum, in dem jeder etwas anderes mag, ein Palmenhaus und ein Museum für Luft- und Raumfahrt. Dann zeigt das Mädchen jenes Museum, das es selbst am besten kennt: das Kinderzimmer, in dem wir kleine Kunstwerke, gefundene Schätze und eine Kamera entdecken. Auf den letzten Seiten ist Platz für Gedanken über die eigenen Sammlungen. …

Kinderbuch-Tipps zum Thema „Haare schneiden“ – und ein Lockenkopf beim Friseur

Wer seine Kinder auf den Friseurbesuch einstimmen und Lustiges über das Haareschneiden vorlesen möchte, dem seien diese zwei Bilderbücher empfohlen: „Vorne kurz und hinten lang“ (Thienemann Verlag) und „Glattes Haar wär wunderbar“ (Magellan Verlag).

Street Art meets Illustration – Kinderbuch-Illustrator Dawid Ryski im Portrait

Über den Lauf der Jahreszeiten sind schon viele Kinderbücher geschrieben worden. Dawid Ryskis „Durch die Jahreszeiten“ gehört zu den etwas anderen, künstlerisch wertvollen, die eingehender betrachtet werden wollen. Eine Familie mit zwei Kindern und Hund macht sich mit Langlaufschiern, Snowboard und Schlitten auf den Weg: „Eine weiße Decke liegt über der Stadt. Eisblumen blühen am Fenster. Wir hinterlassen Spuren im Schnee und es knirscht und knackt unter den Füßen.“ Wie treffend diese wenigen Worte einen kalten Wintertag beschreiben! „Voller Erde und mit Grasflecken auf der Hose kommen wir nach Hause“, ist ein Satz für den Frühling, der hängen bleibt. „Endlich können wir kurze T-Shirts tragen“, beschreibt die Rückkehr des Sommers, und dann ist der Herbst da: „Am Boden sammeln sich Blätterhaufen, in die wir hineinspringen“. Schließlich, am Ende des Jahres, sitzt die Familie vor dem Kamin: „Wir erzählen uns Geschichten, wahre und erfundene, und überlegen, was uns das neue Jahr bringen wird.“ Diese wie auch die weiteren Textpassagen sind zwar recht nüchterne Beschreibungen, sie schaffen es aber auf wundersame Weise, Erinnerungen an eigene Erlebnisse hervorzurufen. …

Kinderbücher: Hören besser verstehen

Kindern vorzulesen trainiert und sensibilisiert ihren Gehörsinn. Hören.at stellt Bücher vor, die dabei helfen, an die Facetten des Hörens und ans Thema Hörschwächen heranzuführen. Das Ohr wird rund um die Uhr mit Sinneseindrücken konfrontiert. Und es kommt nicht selten vor, dass das Organ überfordert ist. Die Wahrnehmung kann jedoch trainiert und sensibilisiert werden – und das sollte sie auch, stellt sie doch die Grundlage des Lernens und der Entwicklung dar. Kinder fühlen sich insgesamt wohler, wenn sie es schaffen, Sinneseindrücke adäquat zu verarbeiten. Zuhören kann gelernt werden Den Unterschied von Lärm und Stille oder differente Geräusche nehmen auch die Kleinsten schon wahr. Meistens hören sie jedoch nur hin – und nicht bewusst zu. Kindern Geschichten vorzulesen ist ein gutes Training des auditiven Wahrnehmungsbereiches. Wenn die Bücher dann auch noch das Hören thematisieren, bestimmte Hörerlebnisse nacherzählen oder dazu anregen, Geräusche und Klänge zu reproduzieren, wird eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Sinnesorgan möglich. Hören.at stellt Kinderbücher vor, die die erklären, wie das Hören funktioniert, und die von Kindern erzählen, die mit Hörgeräten leben. Wieso können Menschen überhaupt …