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Kinderbücher: Hören besser verstehen

Kindern vorzulesen trainiert und sensibilisiert ihren Gehörsinn. Hören.at stellt Bücher vor, die dabei helfen, an die Facetten des Hörens und ans Thema Hörschwächen heranzuführen. Das Ohr wird rund um die Uhr mit Sinneseindrücken konfrontiert. Und es kommt nicht selten vor, dass das Organ überfordert ist. Die Wahrnehmung kann jedoch trainiert und sensibilisiert werden – und das sollte sie auch, stellt sie doch die Grundlage des Lernens und der Entwicklung dar. Kinder fühlen sich insgesamt wohler, wenn sie es schaffen, Sinneseindrücke adäquat zu verarbeiten. Zuhören kann gelernt werden Den Unterschied von Lärm und Stille oder differente Geräusche nehmen auch die Kleinsten schon wahr. Meistens hören sie jedoch nur hin – und nicht bewusst zu. Kindern Geschichten vorzulesen ist ein gutes Training des auditiven Wahrnehmungsbereiches. Wenn die Bücher dann auch noch das Hören thematisieren, bestimmte Hörerlebnisse nacherzählen oder dazu anregen, Geräusche und Klänge zu reproduzieren, wird eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Sinnesorgan möglich. Hören.at stellt Kinderbücher vor, die die erklären, wie das Hören funktioniert, und die von Kindern erzählen, die mit Hörgeräten leben. Wieso können Menschen überhaupt …

Willi und Denni – nicht von dieser Welt

„Planet Willi“ und „Denni, Klara und das Haus Nr. 5“ sind ganz besondere Bücher über ganz besondere kleine Menschen, von denen zumindest einer wirklich existiert, nämlich Willi. Die beiden Jungen haben „einfach ein bisschen mehr mitgekriegt“, wie Klara erkennt, als ihr das Down-Syndrom erklärt wird. „Mehr Freude. Mehr Staunen. Mehr Wundern. Mehr Nettsein. Mehr Anderssein.“ Die Bücher helfen mit, den eigenen Blickwinkel zu ändern – unschätzbar wertvoll! Ein untypisches Bilderbuch mit naiven, farbenfrohen und flächigen Illustrationen ist „Planet Willi“. Nach der Lektüre ist klar, dass man einen großen Liebesbeweis von Birte Müller in Händen hält, und eigentlich hätte ich es bereits vermuten können, als ich das vorangestellte Zitat von Erich Fried gelesen hatte: „Das Leben wäre vielleicht einfacher, wenn ich dich nicht getroffen hätte. Es wäre nur nicht mein Leben.“ Birte Müller hat Willi getroffen, er war von einem anderen Planeten gekommen. Es war ihr Baby, das ganz anders war, als sie erwartet hätte, denn es kam schwer krank auf die Welt – mit dem Down-Syndrom. Willi hat glücklicherweise überlebt, er ist nun ein quietschvergnügtes …