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© Irene Maria Gruber

Kinderbücher mit neuen Geschichten für den Herbst

Herbstliche Wälder und Gärten bieten viel Stoff für die Kinderliteratur: Hier stößt man auf verirrte Haustiere, selbstbewusste Hasenkinder, gastfreundliche Rehe, ordnungsliebende Dachse, gar nicht so furchterregende Riesen, auf seltsame Schwarzmäntler und Mooskinder, fremde Dinge aus dem Meer oder einfach nur auf etwas unbekanntes Schwarzes. Und wer hat nicht auch schon einmal wie die Geschwister Finn und Frieda davon geträumt, die kühlere Jahreszeit aufhalten zu können? Neun wundervolle neue Geschichten für Kinder und jung gebliebene Erwachsene.

Wenn der Schnee die Erde zudeckt. Kinderbücher für die kalte Jahreszeit

Frisch gefallener Schnee bringt Stille mit. Plötzlich ist die Welt verändert, wirkt wie verzaubert. Das ist auch in der Kinderliteratur zumeist so. Neueste Bilderbücher zeigen aber auch das bunte Treiben im Schnee: Eines führt uns in die norwegische Fjell-Landschaft, wo wir Touristen und Einheimische bei diversen Aktivitäten im Schnee (durchaus auch kritisch) beobachten können; ein zweites, in Schweden erschienenes erzählt uns von der Begegnung mit fröhlichen Yetis in einem bezaubernden Winterwald. In anderen Kinderbüchern wird das Idyll aufgebrochen: Der Schnee wird zur Metapher für eine Leere, die mitunter Neuanfänge ankündigt. In einem sehr nachdenklichen iranischen Kinderbuch bauen Kinder einen Schneemann, der, zum Leben erweckt, ewiges Eis fordert, schließlich aber doch schmelzen muss, um dem neuen Frühling Platz zu machen. In einer weiteren Geschichte durchwandert ein kleines Mädchen unendlich weite Schneelandschaften, um eine Frau aus ihrem Einsiedlerdasein geleiten zu können. Das letzte hier vorgestellte Buch bietet eine moderne Auslegung der Weihnachtsgeschichte. Die ereignisreiche Reise durch klirrende Kälte und verschneite Wälder nach Betlehem hat ein nicht nur die Herzen erwärmendes Ende. Uns ist übrigens nicht egal, auf …

Schwimmende Ungetüme – große Unbekannte

Verkehrsmittel begeistern in Kinderbüchern seit jeher. Schiffe sind die ganz großen Vehikel der Kinderliteratur. Kinder-Sachbücher über Fahrzeuge werden in Buchläden zu den höchsten Stapeln aufgetürmt. Von bunten Covers brummen Einsatzfahrzeuge, Müllabfuhren und Traktoren. Mit Eisenbahnen und Flugzeugen sind auch Massentransportmittel präsent, wohingegen Schiffe und Fahrräder eher auf Innenseiten Platz finden. Spielen die Geräusche, die motorisierte Fahrzeuge hervorbringen, eine Rolle für diese Ordnung? Titel wie Hör mal: Die Fahrzeuge (Christian Zimmer, Carlsen, ab 2 J.) lassen es vermuten. Hier erwecken echte Aufnahmen Polizeiauto, Zug und Helikopter zum Leben. Das ist laut! Musik in den Ohren ist hingegen das Fahrradklingeln, und Schiffshörner steuern ungewohnte Klänge für jene bei, die nicht in der Nähe eines Hafens leben. Von ewigem Eis bis zum Heimweh Schiffe tauchen freilich in vielen erzählenden Kinderbüchern auf. Als herkömmliche Reisemittel werden sie in Ginpuin (Barbara v. d. Speulhof u. Henrike Wilson, Coppenrath, ab 4 J.) genützt. Ein Pinguin mit Sprachfehler flüchtet vor den Artgenossen. Immerzu verdreht er Wörter, und so stößt er, als er hungrig ist, statt auf einen Fisch auf ein Schiff. Das …

Bücher für Sommertage #4

Die Sommerferien sind noch lange nicht vorbei. Jetzt kann man noch durch Europa touren und in anderen Sprachen „Hallo!“ sagen lernen, mit einem Krokodil bis zum Eismeer fahren, zum Müßiggänger werden und mit nackten Füßen in der Wiese stehen, wilde Gärten erkunden oder Interessantes über den Schnupfenvirus und Bienen erfahren. Zumindest kann das alles mit diesen wundervollen neuen Kinderbüchern gelingen.