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„Dreck ist gesund!“ – und was uns Kinderbücher über Mikroben mitteilen

„Dreck ist gesund“ – Als Mutter dreier Kleinkinder ist mir der Buchtitel sofort ins Auge gesprungen. Meine Kinder lieben es, in schlammige Pfützen zu springen, sie lutschen des öfteren an ihren Fingern, wenn sie draußen waren, beißen an Nägeln, die wieder einmal geschnitten werden müssten, oder kosten am Spielplatz genüsslich Sand. Bakterien, Viren, Algen, Pilze, Einzeller – nicht alle von ihnen sind für den menschlichen Organismus schädlich, wie man in diesem Buch erfahren kann, vielmehr ist eine mikrobielle Vielfalt für die körperliche Entwicklung vorteilhaft. Nach der Lektüre des Ratgebers ging ich übrigens in Kindersachbüchern auf die Suche nach Mikroben.

Schenken wir unseren Kindern zu viel?

Kinder besitzen in ihren jungen Jahren bereits zu viel und haben eine unheimliche Erwartungshaltung an Geschenke entwickelt. Über dieses Zuviel sollte man nachdenken – der Fähigkeit zur Wertschätzung zuliebe, den Nerven der Eltern und nicht zuletzt unserer Umwelt zuliebe. Weihnachten, das Fest der Besinnlichkeit, der Familie und Liebe, das Fest des Schenkens, ist einmal mehr vorüber. Der letzte Rest an Weihnachtsstimmung wurde bei einem Gang in den Müllraum unseres Hauses abrupt getrübt. Die Restmüll- und Altpapiertonnen waren seit dem 24. Dezember übergequollen. Selbst neben ihnen türmten sich noch unzählige Barbie-, Brio-, Lego-, Spielzeugklavier- und Smoothieblenderkartons, eingeschlichtet in Versandkartons großer Online-Versandhändler. Glitzernde Geschenkverpackungen wurden in schwarze Plastikmüllsäcke gestopft, die wiederum neben dem Ausgang platziert. Gerade an den Weihnachtstagen wird deutlich, welch große Mengen an Müll wir produzieren. Allein in Deutschland fielen 2013 pro Kopf 617 kg Müll an, ganze 212,5 kg davon waren Verpackungsmüll. „2003 waren es noch 187,5 kg“, kann man in „Fair für alle! Warum Nachhaltigkeit mehr ist als nur ‚bio‘“ nachlesen. „Den deutlichen Anstieg […] führen Expertinnen und Experten auf verschiedene Gründe zurück: …

Gutes zu Weihnachten – Kinderbücher zum Nachdenken über die Welt

Weihnachten steht vor der Tür, und für alle die, die Gutes schenken wollen, hat Irene Maria Gruber ein paar feine Bücher ausgewählt, die helfen, die Welt besser verstehen zu lernen. Da viele beim Kaufen auf die Herkunft der Produkte achten, sind die verfügbaren Daten angegeben; zumindest ein Teil der vorgestellten Dinge wird ökologisch und nachhaltig produziert. 1 // Plädoyer für Vielfalt und Toleranz Der Teich des Frosches ist ausgetrocknet, die Hasen wurden vom Adler aus ihrem Zuhause verjagt, der Bär ist nirgends erwünscht, weil sich jeder vor ihm fürchtet, und der Baum, in dem die Vögel wohnten, wurde gefällt. Nach und nach hören immer mehr fliehende Tiere von einem Ort, an dem alle ihren Platz haben: Die freundliche kleine Maus hatte schon lange von einer Zukunft in einem glücklichen Zuhause geträumt. Nun kann sie ihren Traum gemeinsam mit den anderen Tieren verwirklichen: „Glück wird unser Haus erfüllen, drum lachen, tanzen, singen wir. Jeder ist ein Teil davon, denn alle sind willkommen hier.“ Ein Plädoyer für Vielfalt in der Gesellschaft, für Toleranz, für Offenheit, ein wichtiges …

Gutes für Weihnachten – Geschenkideen für die Kleinsten

Weihnachten steht vor der Tür, und für alle die, die Gutes schenken wollen, hat Irene Maria Gruber ein paar feine Bücher, inspirierende Spiele und schöne Dinge für den täglichen Gebrauch – diesmal für die Kleinsten – ausgewählt. Da viele beim Kaufen auf die Herkunft der Produkte achten, sind die verfügbaren Daten angegeben; zumindest ein Teil der vorgestellten Dinge wird ökologisch und nachhaltig produziert. 1 // Die klassische Weihnachtsgeschichte für die Kleinsten Die Geschichte von Jesu Geburt hat die großartige Britta Teckentrup für die Kleinsten verständlich nacherzählt und stimmungsvoll in kräftigen Farben illustriert. Das Ganze wurde in ein stabiles Pappbilderbuch verpackt. Bei dieser Qualität muss nicht mehr gesagt werden, daher nur kurz und knapp: Die wohl beste Lektüre für den Weihnachtsabend mit Kleinkindern. „Stern über Betlehem“ von Britta Teckentrup (Ars Edition), ab 18 Monaten. Gedruckt auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label). Zum Herstellungsort findet sich keine Angabe. 2 // Auch kleine Bären warten auf Weihnachten Emma, der kleine Bär, wartet auf Weihnachten. Und ist dabei so geduldig! Emma öffnet die Türchen des Adventkalenders, bläst die …

© Irene Maria Gruber

Kinderbücher mit neuen Geschichten für den Herbst

Herbstliche Wälder und Gärten bieten viel Stoff für die Kinderliteratur: Hier stößt man auf verirrte Haustiere, selbstbewusste Hasenkinder, gastfreundliche Rehe, ordnungsliebende Dachse, gar nicht so furchterregende Riesen, auf seltsame Schwarzmäntler und Mooskinder, fremde Dinge aus dem Meer oder einfach nur auf etwas unbekanntes Schwarzes. Und wer hat nicht auch schon einmal wie die Geschwister Finn und Frieda davon geträumt, die kühlere Jahreszeit aufhalten zu können? Neun wundervolle neue Geschichten für Kinder und jung gebliebene Erwachsene.

Die natürlichste Sache der Welt

Wenn die eigenen Kinder gehen und sprechen gelernt haben, selbstständig mit dem Löffel essen können und auch keinen Mittagsschlaf mehr brauchen, erkennen Eltern, dass neue Zeiten anbrechen. Ein mindestens gleich wichtiger Meilenstein ist dann das Sauberwerden, ein Entwicklungsprozess, der die Kleinen in hohem Maße beschäftigt. Interessanterweise ist es für viele Erwachsene nicht so einfach, über die natürlichste Sache der Welt zu sprechen – dabei hätten die kleinen Bald-nicht-mehr-Windelträger unendlich viele Fragen zu diesem Thema!