Alle unter ab 1 verschlagworteten Beiträge

Gutes für Weihnachten – Geschenkideen für die Kleinsten

Weihnachten steht vor der Tür, und für alle die, die Gutes schenken wollen, hat Irene Maria Gruber ein paar feine Bücher, inspirierende Spiele und schöne Dinge für den täglichen Gebrauch – diesmal für die Kleinsten – ausgewählt. Da viele beim Kaufen auf die Herkunft der Produkte achten, sind die verfügbaren Daten angegeben; zumindest ein Teil der vorgestellten Dinge wird ökologisch und nachhaltig produziert. 1 // Die klassische Weihnachtsgeschichte für die Kleinsten Die Geschichte von Jesu Geburt hat die großartige Britta Teckentrup für die Kleinsten verständlich nacherzählt und stimmungsvoll in kräftigen Farben illustriert. Das Ganze wurde in ein stabiles Pappbilderbuch verpackt. Bei dieser Qualität muss nicht mehr gesagt werden, daher nur kurz und knapp: Die wohl beste Lektüre für den Weihnachtsabend mit Kleinkindern. „Stern über Betlehem“ von Britta Teckentrup (Ars Edition), ab 18 Monaten. Gedruckt auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label). Zum Herstellungsort findet sich keine Angabe. 2 // Auch kleine Bären warten auf Weihnachten Emma, der kleine Bär, wartet auf Weihnachten. Und ist dabei so geduldig! Emma öffnet die Türchen des Adventkalenders, bläst die …

Die natürlichste Sache der Welt

Wenn die eigenen Kinder gehen und sprechen gelernt haben, selbstständig mit dem Löffel essen können und auch keinen Mittagsschlaf mehr brauchen, erkennen Eltern, dass neue Zeiten anbrechen. Ein mindestens gleich wichtiger Meilenstein ist dann das Sauberwerden, ein Entwicklungsprozess, der die Kleinen in hohem Maße beschäftigt. Interessanterweise ist es für viele Erwachsene nicht so einfach, über die natürlichste Sache der Welt zu sprechen – dabei hätten die kleinen Bald-nicht-mehr-Windelträger unendlich viele Fragen zu diesem Thema!

Britta Teckentrup – Bücher für Kinder und das Kind in uns

Britta Teckentrup ist Illustratorin, Autorin und freie Künstlerin. Geboren wurde sie 1969 in Hamburg, in London studierte sie Kunst und Illustration am Saint Martins College und dem Royal College of Art. Heute lebt sie mit ihrem Mann, Sohn und Katze in Berlin. Sie hat über fünfzig Bilderbücher veröffentlicht, die in mehr als zwanzig Ländern erschienen und mehrfach ausgezeichnet worden sind. In einem Interview, das Irene Maria Gruber mit Britta Teckentrup geführt hat, sprach die Künstlerin über ihre erfolgreiche Arbeit. Britta Teckentrups Einstieg in die Kinderbuchbranche verlief in mehreren Schritten: „Bei meiner Abschlussausstellung im Jahr 1992 kam ein Kinderbuchverlag auf mich zu und bot mir einen Vertrag an. Daraufhin entstanden meine ersten vier Bilderbücher. Damals sah ich mich allerdings noch gar nicht als Bilderbuchautorin oder Illustratorin und habe erst einmal einen Master in freier Kunst gemacht.“ Die Bilderbücher habe sie in dieser Zeit vernachlässigt, erst 2006 wandte sich Teckentrup wieder diesem Medium zu: „Der Verlag scheint da schon sehr früh etwas erkannt zu haben, für das ich etwas länger brauchte.“ Seitdem ist sie von der „scheinbaren …

Guido van Genechten – Papas mit ihren Kindern

Erfreulicherweise ist es für immer mehr Väter selbstverständlich, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen, und es sollte sich auch dementsprechend in der Kinderliteratur niederschlagen. Der belgische Autor Guido van Genechten hat mit „Papas mit ihren Kindern“ ein künstlerisch wertvolles Pappbilderbuch vorgelegt, das zeigen soll, dass Papas gar nicht so andere Dinge mit ihren Kindern unternehmen wie Mamas. Beim gemeinsamen Bilderbuchbetrachten heißt es ausdauernd und kreativ sein… Sprachförderung ist das Zauberwort der Stunde! Auf zehn verschiedene Tierpapas mit ihren Kindern trifft man in diesem Buch. Es sind Tiere aus der näheren Umgebung wie Frosch, Vogel oder Raupe, aber auch solche, die Kinder nur aus dem Zoo kennen: Seehund, Krokodil und Nashorn. Nur der Text lässt erkennen, dass es sich um Papas und nicht um Mamas handelt, die Tiere selbst weisen keine geschlechterspezifischen Merkmale auf. Der Text ist nur Beschreibung dessen, was zu sehen ist: „Papa Eule mit seinem Eulenküken“ oder „Papa Igel mit seinem Igelchen“. Die Bezeichnungen der Kinder sind allesamt Verkleinerungsformen, die den Kindern eventuell noch nicht geläufig sind – hier setzt die Sprachförderung an, …