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Oh. Kiddobuch! #2 – „Hundert. Was du im Leben lernen wirst“

Oh. Kiddobuch! Jede Woche wird an dieser Stelle ein Kinderbuch in wenigen kurzen Absätzen exklusiv vorgestellt. Diesmal erzähle ich, warum ich ziemlich sicher bin, dass „Hundert. Was du im Leben lernen wirst“ von Heike Faller und Valerio Vidali einer unser „all time favourites“ werden wird.

„Dreck ist gesund!“ – und was uns Kinderbücher über Mikroben mitteilen

„Dreck ist gesund“ – Als Mutter dreier Kleinkinder ist mir der Buchtitel sofort ins Auge gesprungen. Meine Kinder lieben es, in schlammige Pfützen zu springen, sie lutschen des öfteren an ihren Fingern, wenn sie draußen waren, beißen an Nägeln, die wieder einmal geschnitten werden müssten, oder kosten am Spielplatz genüsslich Sand. Bakterien, Viren, Algen, Pilze, Einzeller – nicht alle von ihnen sind für den menschlichen Organismus schädlich, wie man in diesem Buch erfahren kann, vielmehr ist eine mikrobielle Vielfalt für die körperliche Entwicklung vorteilhaft. Nach der Lektüre des Ratgebers ging ich übrigens in Kindersachbüchern auf die Suche nach Mikroben.

Buch-Tipp – Das Alphabet der Kindheit (Helge-Ulrike Hyams)

„Das Alphabet der Kindheit“ sei allen Erwachsenen ans Herz gelegt, die keine Ratgeber zur Hand nehmen, trotzdem etwas über Kinder lesen und zudem über ihre eigene Kindheit nachdenken wollen. Es ist ein Band mit hochwertigem Einband und wunderschönem Cover, dessen Layout ebenfalls gefällt. Die Pädagogin Helge-Ulrike Hyams hat darin Begriffe gesammelt, die sie und vermutlich auch viele Leser mit Kindheit assoziieren, hat diese sorgfältig mit subjektiv-literarischen Inhalten aufgefüllt und nach dem Alphabet geordnet. Die unakademischen Ausführungen sind höchst kurzweilig zu lesen, manchmal vielleicht auch etwas oberflächlich, aber das liegt in der Natur der Sache – ein paar Absätze reichen für eine tiefergehende Abhandlung zu einem Thema nicht aus. Das macht aber nichts, denn laut Hyams ist das Buchprojekt bewusst abseits vom akademischen Diskurs angeseidelt, sie fühle sich vielmehr „einem fließenden Denken verpflichtet, einem Denken, das Wissenschaft und Kunst, Alltagsbeobachtungen und philosophische Erkenntnis beweglich verbindet.“ In der Einleitung schreibt Hyams weiter: „In Wahrheit ist Kindheit niemals ganz gut und nur selten ganz schlecht. Die eigentliche Existenz der Kinder spielt sich in Zwischentönen ab. Sie machen die …