Alle Beiträge, die unter Elternalltag gespeichert wurden

Kochbuch-Tipp – „Seasons. Ein Jahr in Rezepten“ (von Fanny Frey) & Gerstensuppe mit Räuchertofu

Frische, unkomplizierte Rezepte suchen wir doch alle. Fanny Frey ist erst 21 Jahre alt, Studentin, und eine der bekanntesten Food- und Instagram-Bloggerinnen der Schweiz. Sie schreibt auf ihrem Blog „Fanny the Foodie“ über farbenfrohe, saisonale Küche und ihre Lust am Experimentieren. „Seasons. Ein Jahr in Rezepten“ von Fanny Frey (Fona Verlag).

„Dreck ist gesund!“ – und was uns Kinderbücher über Mikroben mitteilen

„Dreck ist gesund“ – Als Mutter dreier Kleinkinder ist mir der Buchtitel sofort ins Auge gesprungen. Meine Kinder lieben es, in schlammige Pfützen zu springen, sie lutschen des öfteren an ihren Fingern, wenn sie draußen waren, beißen an Nägeln, die wieder einmal geschnitten werden müssten, oder kosten am Spielplatz genüsslich Sand. Bakterien, Viren, Algen, Pilze, Einzeller – nicht alle von ihnen sind für den menschlichen Organismus schädlich, wie man in diesem Buch erfahren kann, vielmehr ist eine mikrobielle Vielfalt für die körperliche Entwicklung vorteilhaft. Nach der Lektüre des Ratgebers ging ich übrigens in Kindersachbüchern auf die Suche nach Mikroben.

Kochbuch-Tipp „1 x kochen für ALLE“ (von Julia Radtke) & Beeriges Ofen-Oatmeal

Julia Radtke ist Mama eines Sohnes und lebt in Berlin. Regelmäßig bloggt sie auf „Tiny Spoon“ und kreiert neue Rezepte für die ganze Familie, wobei sie den Fokus auf frische, einfache und schnelle Gerichte legt, die sich ganz leicht in den stressigen Alltag integrieren lassen. Ihr Kochbuch „1 x kochen für ALLE“ versucht, alle Familienmitglieder glücklich zu machen.

Kochbuch-Tipp „Schnell und gesund essen“ (von Veronika Pachala) & Vegetarisches Süßkartoffelcurry

Veronika Pachalas Rezepte (zum Beispiel auf ihrem Blog „Carrots for Claire“ zu finden) bieten echte Alternativen zu Weizen, Kuhmilchprodukten und raffiniertem Zucker und sind zumeist für die ganze Familie geeignet. Erschienen sind bisher drei Kochbücher, „Schnell und gesund essen“ (aus dem riva Verlag) ist das aktuellste.

Plötzlich essen die Kinder Karfiol – Gebratene Blumenkohlsuppe

Blumenkohl – oder Karfiol, wie Österreicher dieses Gemüse nennen – hat in der Vergangenheit mehrmals beinahe Familienkonflikte ausgelöst. Beim Essen hört der Spaß ganz einfach auf. Und wenn Mann und Kinder das von mir geplante und gekochte Mahl aus diversen Gründen um keinen Preis verspeisen wollen, dann hängt der Haussegen nicht mehr wirklich gerade. Aber davon will ich nicht berichten. Vielmehr möchte ich erzählen, wie heute Mittag alles anders kam als gedacht. Als ich am Vormittag nämlich im Supermarkt stand und mich die Bio-Blumenkohlköpfe wieder einmal angelacht hatten, griff ich zu. Gleich zwei Stück trug ich nach Hause, und ich hatte mich in Gedanken schon damit abgefunden, beide alleine zu verspeisen. Ich weiß nicht, woher meine Sehnsucht nach Karfiol kommt. Es dürfte eine frühe Kindheitserinnerung sein, aber ich kann diese beim besten Willen nicht rekonstruieren. Jedenfalls läuft mir jedes Mal, wenn ich Rezepte mit diesem Kohlgemüse sehe, das Wasser im Mund zusammen. Und zuletzt, als ich ein Rezept für Roasted Cauliflower Soup auf dem Foodblog Bev Cooks von Bev Weidner enteckt hatte, überlegte ich ernsthaft, …

Buch-Tipp – Das Alphabet der Kindheit (Helge-Ulrike Hyams)

„Das Alphabet der Kindheit“ sei allen Erwachsenen ans Herz gelegt, die keine Ratgeber zur Hand nehmen, trotzdem etwas über Kinder lesen und zudem über ihre eigene Kindheit nachdenken wollen. Es ist ein Band mit hochwertigem Einband und wunderschönem Cover, dessen Layout ebenfalls gefällt. Die Pädagogin Helge-Ulrike Hyams hat darin Begriffe gesammelt, die sie und vermutlich auch viele Leser mit Kindheit assoziieren, hat diese sorgfältig mit subjektiv-literarischen Inhalten aufgefüllt und nach dem Alphabet geordnet. Die unakademischen Ausführungen sind höchst kurzweilig zu lesen, manchmal vielleicht auch etwas oberflächlich, aber das liegt in der Natur der Sache – ein paar Absätze reichen für eine tiefergehende Abhandlung zu einem Thema nicht aus. Das macht aber nichts, denn laut Hyams ist das Buchprojekt bewusst abseits vom akademischen Diskurs angeseidelt, sie fühle sich vielmehr „einem fließenden Denken verpflichtet, einem Denken, das Wissenschaft und Kunst, Alltagsbeobachtungen und philosophische Erkenntnis beweglich verbindet.“ In der Einleitung schreibt Hyams weiter: „In Wahrheit ist Kindheit niemals ganz gut und nur selten ganz schlecht. Die eigentliche Existenz der Kinder spielt sich in Zwischentönen ab. Sie machen die …