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Kinderbuch-Tipps – Unterwegs mit dem Fahrrad und anderen Verkehrsmitteln

Die hier vorgestellten Kinderbücher sind die perfekte Begleitung fürs Erleben und Entdecken verschiedenster Verkehrsmittel. Das Mobilitätsverhalten wird bereits im Kindesalter geprägt, und wenn die Kleinen die Vorteile eines bestimmten Verkehrsmittels früh erleben, so wird dieses auch später ganz selbstverständlich im Alltag genutzt werden. Ebenso verhält es sich selbstverständlich mit den Nachteilen: So können Kinder schon früh nachvollziehen, warum es häufig sinnvoll ist, auf das Auto zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umzusteigen.

1 // Miffy stammt aus den Niederlanden und heißt dort Nijntje. Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass dieses kleine, niedliche Häschen ein Fahrrad besitzt und die Pedale beinahe an seinen Füßen angewachsen sind – wir befinden uns ja im Fahrradland. In diesem Büchlein jedoch ist Miffy noch zu klein zum Radfahren und malt sich aus, wie es dann sein wird, wenn sie erst groß ist und egal wann dorthin radeln kann, wohin sie mag. Miffys Monolog ist äußerst motivierend. Sie strengt sich an, wenn sie bergauf fährt, und passt gut auf, wenn es steil bergab geht. „Und falls es einmal Regen gibt, musst du nicht traurig sein. Denn manchmal ist es auf dem Rad im Regen auch ganz fein.“

© Bruna: Miffy auf dem Fahrrad, Diogenes 2017.

„Miffy auf dem Fahrrad“ von Dick Bruna (Diogenes, 24 S., ab 2 J.). Gedruckt in Deutschland auf Papier mit FSC-Mix-Label.

2 // Die etwas größeren Kindergartenkinder können sich einiges an Wissen über einen Band aus der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ aneignen. „Wieso ist Fahrrad fahren gut für die Umwelt?“, wird – und das ist höchst löblich – schon auf der ersten Doppelseite gefragt und beantwortet. Viele motivierende Themen wurden durch Illustrationen und Klappen ansprechend gestaltet, es wird unter anderem auch erklärt, welche Teile zu einem Fahrrad gehören, wie man es pflegt und repariert. Ebenfalls erfahren die jungen Leser, worauf sie beim Radfahren achten müssen und wie sie beim Fahren gut gesehen werden. Ein gelungenes Kindersachbuch!

© Wandrey/Gernhäuser: Wieso? Weshalb? Warum? Alles über das Fahrrad, Ravensburger 2017.

„Wieso? Weshalb? Warum? Alles über das Fahrrad“ von Guido Wandrey und Susanne Gernhäuser (Ravensburger, 16 S., ab 4 J.). Gedruckt in der EU auf Papier mit FSC-Mix-Label.

3 // Auch größere Kinder, die nicht mehr fürs Fahrradfahren begeistert werden müssen, können noch Neues entdecken: Im Gerstenberg Verlag ist ein außergewöhnlich gutes Buch zweier Koreaner erschienen, das sich der historischen Entwicklung des Drahtesels widmet. Wir lesen und staunen über die ersten Laufmaschinen, über die Erfindung des Pedals und die Konstruktion von Hochrädern, die immer schneller fuhren und weniger schlingerten. Bis zur Entwicklung des Sicherheitsrades, des BMX-Rads und des Mountainbikes verging einige Zeit, über die es jedoch so einiges Kurioses zu berichten gibt. Einfach fantastisch – eine Pflichtlektüre für Fahrradbegeisterte.

© Jeong/Cho: Das Fahrrad. Vom Hochrad bis zum E-Bike, Gerstenberg 2016.

© Jeong/Cho: Das Fahrrad. Vom Hochrad bis zum E-Bike, Gerstenberg 2016.

„Das Fahrrad. Vom Hochrad bis zum E-Bike“ von Haseop Jeong und Seungyeon Cho (Gerstenberg, 48 S., ab 10 J.). Gedruckt in Lettland (Livonia Print, Riga). Keine Angaben zur Herkunft des Papiers.

4 // Stau bedeutet nichts Gutes. Hier sind zu viele Fahrzeuge, hier will man nicht sein. Wo fängt der Stau überhaupt an, wo hört er auf? „Jeden Tag da fahre ich mit meinem Traktor in die Stadt. Jetzt stecke ich fest und kann nicht weiter. Die Zeit wird langsam knapp. Ich stecke hinter einem Bus fest.“ Der erste der stabilen Bodenpuzzleteile wird aus dem Buch entnommen und aufgelegt. Der Bus steckt hinter einem Lastwagen fest, und der – man höre und staune – hinter einem Fahrrad! „Wenn ich mit meinem Fahrrad fahre, bin ich schnell und fühle mich frei.“ Leider kommt auch die Radfahrerin nicht weiter, vor ihr steht die Feuerwehr. Zum Schluss wird die rote Ampel aufgelegt. Dieses schön illustrierte Buch regt einerseits zum Nachdenken an (Wieso fährt man überhaupt mit einem Traktor in die Stadt?), andererseits trägt es spielerisch zur Wortschatzerweiterung bei.

© Cotton/Metsola: Achtung, Stau!, Aracari 2018.

„Achtung, Stau! Puzzlebuch“ von Katie Cotton und Aino-Maija Metsola (Aracari, 12 S. m. 6 Bodenpuzzleteilen, ab 2 J.). Keine Angaben zur Herstellung.

5 // Mit dem Begriff „Auto“ spielt „Carls unglaubliches Auto-Lexikon“ – welches Gefährt gibt es tatsächlich, welches ist Carl Johansons Fantasie entsprungen und welches wäre eine tolle Erfindung? Kinder lieben derartige Kuriositäten, die in Zeichnungen und Bezeichnungen verpackt wurden, und Rätsel sowieso. Ein Buch zum Immer-wieder-Durchblättern und gemeinsam Lachen.

© Johanson: Carls unglaubliches Auto-Lexikon, Aladin 2017.

„Carls unglaubliches Auto-Lexikon“ von Carl Johanson (Aladin, 40 S., ab 6 J.).

6 // Gemeinsam mit der außergewöhnlich talentierten Illustratorin Julie Völk begleiten wir eine kleine alte Straßenbahn ein Stück weit in den Tag hinein. An der Station Morgenstund geht es los. Die feinen Blei- und Buntstiftzeichnungen zeigen uns eine verschlafene Stadt, deren Bewohner noch nicht bereit sind, aufzuwachen. Der Fahrer aber wird vom Läuten des Weckers daran erinnert, dass die Straßenbahn bald ihren Betrieb aufnehmen soll, ebenso arbeitet bereits der Bäcker. Ein Junge findet beim Einsteigen ein Spielzeugriesenrad, das ihn bis zur Endstation, dem Jahrmarkt, begleiten wird. Ganz ohne Worte kommt dieses stimmungsvolle Buch aus, und dabei hat man am Schluss beinahe das Gefühl, einen Film gesehen zu haben.

© Völk: Guten Morgen, kleine Straßenbahn, Gerstenberg 2016.

„Guten Morgen, kleine Straßenbahn“ von Julie Völk (Gerstenberg, 32 S., ab 3 J.). Gedruckt in Lettland (Livonia Print, Riga). Keine Angaben zur Herkunft des Papiers.

7 // Dieses vielseitige Buch – zum einen mit bunten Wimmelbildern und kurzen, informativen Texten zum Vorlesen, zum anderen mit comicartigen Seiten und Geschichten, anhand derer das erlebnisreiche Bahnfahren gut nachvollzogen werden kann – ist perfekt für das Kindergartenalter und zur Vorbereitung auf längere Zugreisen geeignet. Ideal auch zum Mitnehmen auf die Reise!

© Metzger/Nieländer/Gernhäuser: Meine Welt der Fahrzeuge. Unterwegs mit dem Zug, Ravensburger 2017.

„Meine Welt der Fahrzeuge. Unterwegs mit dem Zug“ von Wolfgang Metzger, Peter Nieländer und Susanne Gernhäuser (Ravensburger, 24 S., ab 2 J.). Gedruckt in der EU auf Papier mit FSC-Mix-Label.

8 // Erstes Sachwissen zum Sehen und Hören bietet das Buch „Alles über den Bahnhof“. Mit zahlreichen ansprechenden Bildern, kurzen Sachtexten über den Bahnhof, die Abfahrt, das Innere eines Zuges und die Reise, die Sicherheit und Kontrolle im Zug sowie den Bahnverkehr generell und extralangen Sounds mit gesprochenem Zusatzwissen ist dieser Titel das perfekte erste Sachbuch für begeisterte Kleinkinder – und welches zweijährige Kind ist nicht von diesen Fahrzeugen fasziniert?

© Sehen – Hören – Wissen. Alles über den Bahnhof, Coppenrath 2017.

„Sehen – Hören – Wissen. Alles über den Bahnhof“ (Coppenrath, 10 S. mit Soundleiste, ab 2 J.). Gedruckt auf Papier mit FSC-Mix-Label. Keine Angaben zum Herstellungsort.

9 // Mehr als 30 Klappen gewähren in diesem beeindruckenden Papp-Klapp-Sachbilderbuch für junge Eisenbahnfans Einblicke die Geschichte der Loks und Züge. Den Anfang macht die Dampfeisenbahn, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut wurde – der Loktyp „Patentee“. Anhand der Dampflok „Pacific“, den leichter zu bedienenden Dieselloks, ersten Elektroloks in den 1960er Jahren, gigantischen nordamerikanischen Schwerlast- und Hochgeschwindigkeitszügen werden die Besonderheiten dieses Verkehrsmittels dargestellt. Den Abschluss bildet eine Doppelseite über „Züge der Zukunft“, die über den Gleisen schweben. Höchst faszinierend!

© Biesty: Loks und Züge, Gerstenberg 2017.

„Loks und Züge“ von Stephen Biesty (Gerstenberg, 16 S., ab 5 J.). Gedruckt in Malaysia. Keine Angaben zur Herkunft des Papiers.

10 // Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen sind für viele Kinder, die in Städten aufwachsen, selbstverständlich vorhanden. Davon gehen anscheinend auch die Autoren dieses Buches aus, denn es werden nicht ganz so viele Sachinformationen wie in anderen Titeln dieser Reihe geboten, dafür aber zahlreiche Gesprächsanlässe. Wer braucht einen Fahrschein für den Bus? Wie fährt eine U-Bahn? Wie werden Bus und Bahn gereinigt? Und was passiert, wenn man etwas im Bus vergessen hat? Mit ziemlicher Sicherheit gehört dieser reich bebilderte Titel schnell zu den Lieblingsbüchern der Kleinen.

© Zimmer/Erne: Wieso? Weshalb? Warum? junior – Unterwegs mit Bus und Bahn, Ravensburger 2017.

„Wieso? Weshalb? Warum? junior – Unterwegs mit Bus und Bahn“ von Christian Zimmer und Andrea Erne (Ravensburger, 16 S., ab 2 J.). Gedruckt in der EU auf Papier mit FSC-Mix-Label.

11 // Wer daran interessiert ist, welche Fahrzeuge und Verkehrsmittel in Häfen unterwegs sind, der liegt mit diesem „WAS IST WAS“-Band genau richtig. Neben Wissenswertem zu den verschiedensten Schiffen – Ausflugsbooten, Fähr-, Passagier-, Container- und Kreuzfahrtsschiffen sowie Booten der Feuerwerhr und Polizei, Seegelbooten und Jachten – gibt es auch Informatives über die Vorfahrt im Hafen, über Schwimmdocks oder Containerbrücken zu lesen. Zudem erfahren die jungen Leser, was mit dem frischen Fisch am Kai des Fischereihafens geschieht. Ein umfangreiches Buch mit Entdeckerklappen.

© Hennig/Braun/Marti: WAS IST WAS junior. Band 27 – Hafen, Tessloff 2018.

„WAS IST WAS Junior. Band 27 – Hafen“ von Dirk Hennig, Christina Braun und Tatjana Marti (Tessloff, 20 S., ab 4 J.). Gedruckt in Deutschland auf Papier mit FSC-Mix-Label.

Was wir lesen – Bildungs- und Erziehungswissenschaftler Christoph Wallenstein über die Lieblingsbücher seiner Familie

„Was wir lesen“ ist die Rubrik auf „Oh. Kiddo!“, in der Eltern die Lieblingsbücher ihrer Kinder vorstellen – aber auch die Kinderbücher, die sie selbst gerne lesen. Ob es dieselben Titel sind, die ihre Kleinen heute lieben, oder aber diejenigen aus den Bücherregalen ihrer Kindheit, werden sie uns erzählen. Diesmal erzählt uns der Bildungs- und Erziehungswissenschaftler Christoph Johann Wallenstein, was in seiner Familie gelesen wird.

© Christoph Johann Wallenstein

© Christoph Johann Wallenstein

Christoph Johann Wallenstein, geboren 1980, ist Bildungs- und Erziehungswissenschaftler, Sozialmanager, Psychodramatiker und seit Neuestem auch frisch gebackener Lehrer für inklusive Pädagogik.  Neben Wallensteins beruflicher Tätigkeit als Sonder- und Heilpädagoge in einem Therapiezentrum lebt er mit seiner Frau Beate und ihren beiden Kindern Fridolin (6) und Liselotte (3, bald 4) im Herzen des Sauwaldes, im Innviertel, in Oberösterreich – davor wohnte er in Wien und Berlin. Nicht nur die beiden Pole „Stadt“ und „Land“ beeinflussen seither sein Sein und Handeln: das Hin- und Herpendeln zwischen Ortschaften, Menschen und Meinungen, zwischen Vergangenheit und Zukunft, Erfahrungen und Erkenntnissen und nicht zuletzt zwischen Elternschaft und Partnerschaft verarbeitetet Wallenstein auch literarisch in seinen im Eigenverlag edition querfelder erschienenen Werken „quer“ (2014) und „innereien“ (2017).

Akkordeonspielend und spazierengehend entwickelt Christoph Johann Wallenstein laufend neue Ideen: So arbeitet er zur Zeit mit der Künstlerin und Illustratorin Len Musik (hier im Portrait in der Rubrik „Was wir lesen“) an einem philosophischen Bilder- und Erzählbuch für Kinder mit dem Titel „Gugelhupf im Salon, oder?“. Die Geschichte erzählt von den drei Nachbarskindern Maria, Ludwig und Kunigunde, die jeden Mittwoch Nachmittag die Wissenschaftlerin Frau Professor (sic!) Tiefenthal besuchen und ihr bei der Suche nach einem verschollenen Schlüsselbund behilflich sind – und dabei essen sie nicht nur Gugelhupf im Salon.

© Christoph Johann Wallenstein

© Christoph Johann Wallenstein

Welches ist das Lieblingskinderbuch von…
…Fridolin (6 Jahre alt)? „Tiefseedoktor Theodor“ von Leo Timmers ist die schier unglaubliche Geschichte von einem Unterwasserseebootfahrenden Doktor, der unter anderem einem Hai mit Zahnschmerzen und einem Wal mit Depressionen hilft. Als er schließlich selber in Seenot gerät, kann er wiederum auf die Unterstützung seiner PatientInnen zählen. Eine sehr klare und reduziert illustrierte Geschichte zum Thema Freundschaft und Hilfsbereitschaft.

…Liselotte (3, bald 4 Jahre alt)? Der meiner Meinung nach Ausnahme-Illustrator Michael Roher lässt in Fridolin Franse frisiert“ den jungen Friseur Fridolin eine fantasiereiche Frisur kreieren. Liselotte entdeckt dabei in den Haaren der Kundin allerlei Dinge, die man so in Haaren nie vermuten würde, und freut sich, wenn beim Waschen der Haare plötzlich eine Prinzessin auf ihrer Schildkröte reitet.

© Christoph Johann Wallenstein

© Christoph Johann Wallenstein

…dir? Wenn ich an meine Kindheit denke, so sehe ich sofort unseren alten Plattenspieler im Wohnzimmer meiner Eltern, während ich am Boden liegend staunend und gebannt der Geschichte von „Peter und der Wolf“ und der grandiosen Vertonung lausche – ein Klassiker, den wir auch unseren Kindern immer wieder gerne vorlesen beziehungsweise vorspielen.

Welches Buch lieben Fridolin oder Liselotte, du aber nicht?
„Conni-Geschichten, die stark machen“ von Liane Schneider und Eva Wenzel-Bürger. Sie ist ja wirklich taff und wissbegierig, die kleine Conni. Aber für Eltern, die ohnehin die ganze Woche den Alltag schaukeln, sind die Geschichten von Conni zu nahe an diesem und zu weit weg von sprechenden und sich neckenden Eseln („Esel“ von Adelheid Dahimène und Heidi Stöllinger) oder von mutigen Katzen, die auch mal einen Fuchs vorm Hochwasser retten (Komm, sagte die Katze“ von Mira Lobe und Angelika Kaufmann). Auch Eltern tauchen gerne mal ab vom alltäglichen Daily Business – hinein in humorvolle, philosophische oder einfach nur schön anzuschauende Geschichten. Vielleicht sollte ich ja mal „Geschichten von Ronny“, dem Pendant von Conni, schreiben, dessen Alltag alles andere als alltäglich ist – wäre ein schönes nächstes Projekt, fällt mir grad ein.

Welches Kinderbuch kennst du in- und auswendig?
Die Geschichte vom angepassten Herrn Tiger, der eines Tages so wild und unangepasst wird, dass er in die Wildnis geschickt wurde, faszinierte uns alle von Anfang an und immer wieder und wieder. „Herr Tiger wird wild“ von Peter Brown ist ein Plädoyer fürs auch mal „wild sein dürfen“ – und das tut ab und zu richtig gut.

© Christoph Johann Wallenstein

© Christoph Johann Wallenstein

Welche Kindersachbücher nimmt Fridolin oder Liselotte am liebsten zur Hand?
Ein Geschenk von der Taufpatin lässt vor allem Fridolin nicht mehr aus der Hand: „Das große Ravensburger Tierlexikon von A bis Z“, von Aal bis Zwergzebu. Er verkriecht sich dabei regelrecht ins das Lexikon und berichtet uns anschließend davon, dass der Puma unglaubliche 80 km/h sprinten kann und im Alter von 2 Jahren geschlechtsreif ist. Nun ja, auch das ist gut zu wissen.

Welches Buch kommt in die Tasche, wenn ein Termin beim Kinderarzt ansteht?
Seit Kurzem sind wir, wenn wir mobil sind, vor allem Hörbuch-LiebhaberInnen geworden. Hörbücher mit Kopfhörer und Doppelstecker – sehr zu empfehlen auch bei langen Autofahrten, oder wenn es schon einen eigenen Koffer zum Transport der mitzunehmenden Bücher bräuchte. Hörbücher sind auch geeignet, um auf diversen iPods & Co geladen werden zu können und der Nachwuchs sozusagen auditiv in eine andere Welt eintauchen kann. Sehr zu empfehlen:Am Samstag kam das Sams zurück“ von Paul Maar oder „Superwurm & Räuber Ratte“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler.

© Christoph Johann Wallenstein

© Christoph Johann Wallenstein

Welches Kinderbuch habt ihr zuletzt verschenkt?
Zwei Elefanten, die sich recht gut kannten“ein Klassiker wieder von Mira Lobe und Angelika Kaufmann, wunderbar „gscheide“ Reime, die Wortspiele erlauben und noch vor dem Zauberlehrling oder Erlkönig bald auswendig gekonnt werden. Und im Sinne der Sprachentwicklung: ein MUSS.

Vielen Dank für die Antworten und die Fotos, lieber Christoph!

Wie problematisch Lärm in der Schwangerschaft sein kann

Ab wann ist Lärm für Mutter und Kind schädlich? Während einer Schwangerschaft unter konstanter Lärmbelastung zu arbeiten oder den Fötus durch die Bauchdecke mit Kopfhörer zu beschallen, ist keinesfalls zu empfehlen.

Von Lärm spricht man ab dem Zeitpunkt, ab dem Schall als störend empfunden wird. Ab wann dies der Fall ist, ist individuell und von Geräusch zu Geräusch verschieden. Die Schmerzschwelle liegt bei ungefähr 130 Dezibel (dB), doch bereits bei einem Messwert von 110 dB werden Geräusche als unangenehm erlebt – dies entspricht etwa dem Pegel in Diskotheken oder dem eines Presslufthammers. Bei Flugzeugstarts oder manchen Konzerten werden an die 120 dB erreicht. Grundsätzlich ist mittels Schalldruckpegel (angegeben in Dezibel) messbar, ab wann Töne für das menschliche Gehör schädlich sind.

Lärm kann Krankheiten auslösen. Bei fortdauernder Belastung gilt Lärm bereits ab 85 dB als Gesundheitsrisiko (80 bis 100 dB erreichen vorbeifahrende LKWs, Motorsägen oder Winkelschleifer). In erster Linie wird den Ohren Schaden zugefügt, man muss aber auch mit anderen Beschwerden rechnen, etwa mit Bluthochdruck oder Konzentrations- und Schlafstörungen, die das Immunsystem schwächen.

Die Tatsache, dass Schwangere und Babys noch sensibler auf Lärm reagieren, verwundert wenig. Im Mutterschutzgesetz ist dementsprechend auch festgehalten, dass Arbeitgeber unter den „Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit von werdenden und stillenden Müttern und ihren Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Stillen“ auch den kontinuierlichen Arbeitslärm berücksichtigen müssen. Laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz gilt Lärm ab 80 dB als gehörgefährdend. Der Arbeitgeber muss ab diesem Messwert einen Gehörschutz zur Verfügung stellen, ab 85 dB muss dieser vom Arbeitnehmer auch verwendet werden.

© Daneskov: Wer wohnt denn da in Mamas Bauch?, Klett 2015.

© Daneskov: Wer wohnt denn da in Mamas Bauch?, Klett 2015.

Arbeitslärm als mögliche Ursache für Hörprobleme des Kindes

Laut einer aktuellen Studie des Karolinischen Instituts in Stockholm gibt es einen möglichen Zusammenhang zwischen berufsbedingtem Lärm in der Schwangerschaft und der Hörschwäche des eigenen Kindes. Die Daten zeigen, dass das Risiko für Hörschwächen bei jenen Kindern um 80 Prozent höher lag, deren Mütter während der Schwangerschaft hoher Lärmbelästigung ausgesetzt waren, als bei jenen, die die neun Monate in ruhiger Umgebung verbrachten. Die vier häufigsten Berufe in der Gruppe mit der höchsten Lärmbelastung waren Berufsmusiker, Tischler, Holzverarbeiter und Fleischer. Die schwedischen Forscher raten, dass Frauen in der Schwangerschaft Lärmpegel ab 80 dB meiden sollten. Die Auswirkungen von Freizeitlärm, etwa laute Musik auf Rockkonzerten, wurden in der genannten Studie nicht untersucht. Bei Freizeitaktivitäten ist man zwar Lärm meist für wesentlich kürzere Dauer ausgesetzt als das etwa durch eine laute Arbeitsumgebung der Fall wäre, die Folgen könnten jedoch ebenfalls schwerwiegend sein.

Kopfhörer auf den Bauch – eine gute Idee? 

Es ist also bewiesen, dass laute Geräusche, die kontinuierlich über einen langen Zeitraum einwirken, schädlich für das Gehör des Fötus sind – dazu gehört auch laute Musik, die etwa über Kopfhörer durch die Bauchdecke zum Kind dringt (laut WHO wird die Wiedergabe-Lautstärke von Musik in der Regel zwischen 75 dB und 105 dB eingestellt). Föten nehmen tatsächlich bereits im vierten Schwangerschaftsmonat Geräusche wahr. „Präzise Angaben zu den Auswirkungen von Lärm zu machen, ist jedoch schwierig“, sagt Veronika Schöpf, Neurowissenschaftlerin an der Karl-Franzens-Universität Graz. Die Weiterleitung der Schallwellen funktioniere im Fruchtwasser ähnlich, wie wir es aus einer Unterwasserumgebung kennen, und je nach Gestationswoche reagierten die Gehörgänge des Fötus unterschiedlich. Angst, dass Babys, die täglich zwanzig oder mehr Stunden Schlaf benötigen, von Musik in gemäßigter Lautstärke aus der Umgebung der Mutter aufgeweckt werden, muss man hingegen nicht haben: Laut Schöpf sei es im Mutterleib zu laut, um das Ungeborene zu wecken – denn die Organe der Mutter machen enorm viel Lärm in direkter Umgebung des Babys.

Musik für den Fötus: ein notwendiges Übel?

Doch wenn man dem ungeborenen Kind – Stichwort pränatale Förderung – nur hin und wieder etwas Mozart vorspielt? Eine Studie der University of Washington besagt, dass das Hören klassischer Musik die Sprachentwicklung von Kleinkindern fördert. Sollte man dann nicht auch schon den noch im Mutterleib befindlichen Fötus mit klassischer Musik beschallen? Kann das Kind in diesem Stadium nicht bereits wichtige Dinge erlernen, die später nur mühsam nachzuholen sind? „Nein, die Intelligenz des Kindes kann sehr wahrscheinlich nicht schon während der Schwangerschaft durch gezielte auditorische Reize gefördert werden“, sagt Neurowissenschafterin Schöpf. Eine Studie der Universität Wien, geleitet von IQ-Forscher Jakob Pietschnig, widerlegt zudem den Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Hören klassischer Musik.

© Faller/Vidali: Hundert. Was du im Leben lernen wirst. Kein & Aber 2018.

© Faller/Vidali: Hundert. Was du im Leben lernen wirst. Kein & Aber 2018.

Tut Musik während der Schwangerschaft grundsätzlich gut?

Selbstverständlich ist es nicht verboten, während der Schwangerschaft Musik zu hören, die der werdenden Mama gefällt und sie entspannt. „Ob Mozart besser als Rammstein ist, liegt im Auge des Betrachters“, sagt die Expertin. Das Musikhören sollte in Hinblick auf die Gesundheit des Kindes nur nicht in der Disco oder Konzerthalle geschehen – und auch nicht über Kopfhörer, die an die Bauchdecke angelegt werden. Wenn es der Mutter beim Musikhören in gemäßigter Lautstärke gut geht, werden aber durchaus wichtige Glückshormone ausgeschüttet, die auch den Fötus erreichen – dem Baby wird es infolgedessen ebenfalls gut gehen.


Dieser Bericht wurde auf hören.at veröffentlicht.

© Go Volunteer

Wir sind bunter – Die vielfältige Buntstiftpalette

„Hier sind Buntstifte, mal dich selbst.“ Eine Aufgabe, die Kindern oft gestellt wird. Sie ist aber nur für jene vorbehaltlos durchführbar, die ihre Haut mit dem hellrosa Stift ausmalen können, auf dem das Wort „Hautfarbe“ aufgedruckt ist. Wie passt das zur menschlichen Vielfalt – auch in Hinblick auf die Hautfarbe – in unserer bunten Gesellschaft? Wie sollen Kinder mit ihren unterschiedlichsten Hauttönen realistische Selbstbildnisse anfertigen, wenn sie nur diese eine Farbe für „Haut“ zur Verfügung haben?

Oft sind es diese kleinen, unhinterfragten Bezeichnungen – in diesem Fall der Begriff „Hautfarbe“ –, die Menschen diskriminieren. Wer hätte gedacht, dass man unseren Kindern über eine herkömmliche Bunstiftpalette unterschwellig mitteilen kann, dass „weiße“ Menschen die Norm darstellen und alle anderen Schattierungen Sonderfälle sind?

Mit den 12 Hautfarben-Buntstiften, die im Zuge der Kampagne „So bunt ist Deutschland“ von GoVolunteer angeboten werden, können Kinder sich und ihre Freunde endlich so malen, wie sie wirklich aussehen: bunt – verschieden – hautfarben! Zu kaufen gibt es Buntstifte und Wachsmalkreiden über hautfarben-buntstifte.com; der Erlös fließt zu 100 % in Integrationsprojekte.


biorama_logo Dieser Beitrag wurde in ähnlicher Version im BIORAMA #54 veröffentlicht.

Kinderbuch-Tipps – Die besten Bücher über Vögel

Alles, was Flügel hat, fliegt? Stimmt so nicht – das wissen Kinder spätestens, wenn sie Sachbücher über Vögel gelesen haben. Irene Maria Gruber stellt die besten neueren Bücher über Federvieh und ein lehrreiches Vogelpaar-Memory vor. Und dazu gibt es noch einige sehr gute Geschichten zu entdecken, die bestens zum Vor- und Selbstlesen geeignet sind.

1 // Katrin Wiehle hat ihre Bücher bisher den Lebensräumen von Tieren gewidmet – erschienen sind in der Beltz & Gelberg-Reihe „100 % Naturbuch“ Titel über den Dschungel, den Teich, das Meer, den Garten, den Berg und den Wald, außerdem zeigte Wiehle das Leben auf dem Bauernhof und die Verwandlungen im Laufe der Jahreszeiten. Das neue Juwel der Illustratorin zeigt, dass Vögel überall wohnen: im Garten, in den Feldern oder im Wald. Schon die Kleinsten können Vogelarten ohne großen Schnickschnack kennenlernen und erfahren, dass diese Tiere eine Menge zu tun haben, manche von ihnen sogar im Winter in den Süden fliegen. Zusätzlich kann man auf der Website des Verlags den Stimmen der 24 im Buch vorkommenden Vögel lauschen.

© Wiehle: Mein kleines Vogelbuch, Beltz & Gelberg 2018.

„Mein kleines Vogelbuch“ von Katrin Wiehle (Beltz & Gelberg, 16 S., ab 3 J.). Gedruckt mit Ökofarben in Deutschland (SDP Sachsendruck GmbH, Plauen) auf 100 % Recyclingpapier.

2 // Wer alles und noch mehr über Vögel wissen möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen: „Das große Buch der Vögel“ bietet Wissen über etwa 130 verschiedene Vogelarten, ihre diversen Lebensräume, ihre Anatomie und auch ihre Eigenheiten. Es widmet sich dem Fliegen, Laufen und Schwimmen der Tiere, erklärt die Unterschiede zwischen Vegetariern, Jägern und Fischern und erläutert auch Details zu Balz, Nestbau und Eiablage. Ein ganz großartiges Sachbuch, das ein perfekter Begleiter für Vogelbeobachtungen sein kann.

© Tordjman: Das große Buch der Vögel, FISCHER Meyers 2018.

„Das große Buch der Vögel“ von Nathalie Tordjman (FISCHER Meyers, 80 S., ab 7 J.). Gedruckt in Deutschland (Appl, aprinta druck GmbH, Wemding) auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).

3 // „Nachts, wenn der Mond die Felder in ein fahles Licht taucht, erwacht die Eule.“ Genauer ist es die Schleiereule, von der die ersten Seiten dieses Buches aus der Reihe „Meyers Kinderbibliothek“ für das Kindergartenalter handeln. Bald schon ist klar, dass hier ein äußerst faszinierender Vogel vorgestellt wird – auf hohem Niveau und dabei noch wirklich kindgerecht. Nach der Eule werden der Uhu und andere Nachtvögel präsentiert, dann Fledermäuse und Flughunde. Die Entdeckerfolien, für die die Titel dieser Reihe bekannt sind, werden für überraschende Effekte genutzt, die naturgetreuen Bilder überzeugen ebenso.

© Pérols: Die Eule und andere Nachtvögel, FISCHER Meyers 2018.

„Die Eule und andere Nachttiere“ von Sylvaine Pérols (FISCHER Meyers, 24 S., ab 3 J.). Gedruckt auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label). Keine Angabe zum Herstellungsort.

4 // Wie im klassischen Memoryspiel geht es auch in diesem prachtvollen Vogelpaar-Spiel darum, Paare zu finden – hier sollen aber nicht zwei gleiche, sondern die passenden Männchen und Weibchen einer Vogelart zusammengefunden werden. Die stabilen Kärtchen zeigen unter anderem Amsel, Goldfasan, Papageientaucher, Schleiereule, Kaiserpinguin und Bankivahuhn. Das ideale Spiel für genaue Beobachter und angehende Ornithologen!

© Berrie/Unwin: Vogelpaare. Das Memo-Spiel, Laurence King 2018.

„Vogelpaare. Das Memo-Spiel“ von Christine Berrie und Mike Unwin (Laurence King, 50 Karten, 1 Anleitung). Gedruckt in China. Keine Angabe zur Herkunft des Papiers.

5 // Antje Damm erzählt in ihrem Büchlein „Elviras Vogel“ eine vorerst harmlose Geschichte von einem Mädchen, das einen kleinen Vogel findet und sich um ihn kümmern möchte. Die Handlung entwickelt sich in einem Zeitraum von nur einem Nachmittag hin zu einer ernsten und zugleich lehrreichen Message. Elvira leidet unter mangelnder Aufmerksamkeit, da die Mutter mit dem kleinen Bruder beschäftigt ist. Sie nimmt den kleinen, verschreckten Vogel mit ins Kinderzimmer, setzt ihn ins Puppenhaus und bietet ihm Zimtschneckenkrümel an. Bis der Vogel schließlich leblos im Karton liegt. Recht nüchtern und dabei äußerst tiefsinnig erzählt.

© Damm: Elviras Vogel, Tulipan 2017.

„Elviras Vogel“ von Antje Damm (Tulipan, 64 S., ab 7 J.). Gedruckt in der Slowakei (Neografia, Martin). Keine Angabe zur Herkunft des Papiers.

6 // Ein Plädoyer für das Anderssein ist das großartig erzählte, wundervoll illustrierte Buch „Trotzvogel“, erschienen in der kleinen, feinen Edition Fröhlich. Trotzvogel ist anders als seine gefiederten Geschwister. Die tschilpen, er plitscht. Sie lernen fliegen, er lässt sich vom Ast fallen und fliegt schließlich auf seine spezielle Art und Weise. Dann lernt Trotzvogel einen Jungen und einen Regenwurm kennen. Auch die haben ihre eigene, andere Art entwickelt, Dinge zu tun: Abermoritz geht nur rückwärts und ­Warumwurm bleibt bei Regen lieber zu Hause. Was soll aus denen nur werden? Alle anderen schütteln die Köpfe. Eines Tages sorgen die drei absichtlich für ein großes Durcheinander. Als sie sich „normal“ benehmen, machen alle anderen plötzlich alles verkehrt! Dieses Buch ist angenehm erfrischend und uneingeschränkt zu empfehlen!

© Schmid/Opiela: Trotzvogel, Edition fröhlich 2017.

„Trotzvogel“ von Marion Schmid und Elfe Marie Opiela (Edition fröhlich, 60 S., ab 6 J.). Gedruckt in Deutschland (druckhaus köthen). Keine Angabe zur Herkunft des Papiers.

7 // „Wenn es im Frühling warm wird, heiraten die Vögel. Sie singen und pfeifen und zwitschern, um ihre Partner anzulocken.“ Eine Vogelhochzeit macht unglaublich viel Spaß. Schon das Lied lieben meine Kinder, sie wollen es tagein tagaus singen. Ja, und jetzt hat Hendrik Jonas auch noch ein Buch geschrieben, das denselben Titel trägt, und die Geschichte eines kleinen Vogels erzählt, der auf der Suche nach einer zukünftigen Vogelfrau ist, das Hochzeitslied aber vergessen hat. Als er „wau“ ruft, kommt ein Hund angelaufen, auf sein „oink“ erscheint ein Schwein. So geht es weiter, bis der Vogel alle möglichen Tiere angelockt hat. Und dann gibt es doch noch ein Happy End. Wundervoll illustriert – eine wahre Freude!

© Jonas: Eine Vogelhochzeit, Tulipan 2018.

„Eine Vogelhochzeit“ von Hendrik Jonas (Tulipan, 52 S., ab 4 J.). Gedruckt in Deutschland (Grafisches Centrum Cuno, Calbe). Keine Angabe zur Herkunft des Papiers.

8 // Die Autorin Dieuwke Winsemius erklärt: „Wer Kinder nicht vollkommen ernst nimmt, kann nicht für Kinder schreiben. Dies ist eine absolute Voraussetzung, um sich in ihr Leben und Denken, in ihre Probleme hineinzuversetzen.“ Diese Einstellung und ihre Empathie ist in ihrer nachdenklich stimmenden Geschichte „Hilfe! Mein Gefieder ist voll Öl“ deutlich spürbar. Die Fünftklässlerin Tina, die bei ihrer Großmutter direkt an der Nordsee in den Dünen lebt, entdeckt eines Tages am Strand Trottellummen mit ölverklebtem Gefieder. Schuld ist ein Tanker, der Ölrückstände ins Meer gelassen hat. Tina sammelt die vom Aussterben bedrohten Trottellummen gemeinsam mit ihren Klassenkameraden ein und bringt sie in die „Vogelarche“. Dort werden die Tiere gesäubert und gepflegt, und die Kinder stellen eine vorbildhafte Rettungsaktion auf die Beine, von der es sich zu lesen lohnt!

© Winsemius: Hilfe! Mein Gefieder ist voll Öl, dtv junior 2015.

„Hilfe! Mein Gefieder ist voll Öl“ von Dieuwke Winsemius (dtv junior, 128 S., ab 9 J.). Gedruckt in Deutschland (Kösel, Krugzell) auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).

9 // Elli begibt sich auf die philosophische Suche nach dem Glück und stellt fest, dass es jeder für sich anders interpretiert. Oma meint: „Das Glück ist ein flüchtiger Vogel […] Vielleicht setzt er sich auf deine Schulter, vielleicht fliegt er vorbei. Man weiß es nie.“ Opa ist glücklich, wenn am Morgen die Sonne aufgeht und die Vögel zwitschern. Opas Nachbar aber findet, dass es kein Glück ist, einen Vogel zu haben: Sein Kakadu Beowulf kann ziemlich lästig sein! Er gärtnert für sein Leben gern, das macht ihn glücklich. Schön, was die Menschen Elli alles erzählen, und für Eltern besonders fein ist Mamas Antwort: „Größtes Glück ist, wenn zwei kleine Kinder in ihren Betten friedlich schlafen. […] Mein Herz geht auf, so glücklich bin ich. Dann drehe ich das Licht ab und gehe schlafen. Hoffentlich friedlich. Ohne geisternde Nachtgespenster!“

© Leitl: Das Glück ist ein Vogel, Picus 2017.

„Das Glück ist ein Vogel“ von Leonora Leitl (Picus, 32 S., ab 4 J.). Gedruckt in Österreich (Christian Theiss GmbH, St. Stefan im Lavanttal) auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).

10 // Es war einmal ein König namens Ambrosius, genannt „König Klunker“, der liebte alles, was teuer war und glitzerte. Er holte sich Experten herbei, um sich auch noch schnell, stark und klug nennen zu können. Da kackt ihm eines Tages ein Vogel ins Gesicht. Der König wird wütend und befiehlt, alles, was Federn hat, einzufangen und einzusperren – von nun an möchte er auch König des Himmels sein und das Fliegen erlernen. Nachdem Erfinder, Wissenschaftler und Handwerker nicht helfen konnten, kommt ein verhülltes Männlein mit Schnabel zum König und erklärt: „Wer fliegen will, muss alles ablegen, was er besitzt.“ Der König folgt den Ratschlägen und findet sich schließlich ohne Besitz über Bäumen schwebend wieder. Ein ganz besonders wertvolles Märchen über die Macht des Überflusses und den wahren Wert der Freiheit.

© Mett: König der Lüfte, Bohem 2017.

„König der Lüfte“ von Christoph Mett (Bohem, 52 S., ab 4 J.). Gedruckt in Litauen auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).

11 // Nach Duke Ellington, dem berühmten Jazzmusiker, benennt Frau Treuherz, eine recht einsame Klavierlehrerin, jenen schneeweißen Enterich, den sie vor dem Geschäft eines Geflügelhändlers entdeckt und mit nach Hause nimmt. Endlich hat sie jemanden gefunden, der ihre Hilfe benötigt. Frau Treuherz hält Ellington wie ein Haustier und wird immer glücklicher. Dabei übersieht sie, dass der Enterich immer trauriger wird, er sehnt sich nach Freiheit. Da führt ihn Frau Treuherz mit der Leine aus. Eines Tages kommen sie zum See im Stadtpark, wo Ellington ein Entenmädchen kennen lernt. Von dem Zeitpunkt an wird der Enterich immer wilder, und in der Wohnung startet er sogar einen Hungerstreik. Erst durch Herrn Straubinger, einen erwachsenen Klavierschüler, lernt Frau Treuherz loszulassen.

© Bardeli/Godon: Ellington, Peter Hammer Verlag 2018.

„Ellington“ von Marlies Bardeli und Ingrid Godon (Peter Hammer Verlag, 40 S., ab 4 J.). Gedruckt in der Slowakei (TBB, a.s. Banská Bystrica) auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).

12 // Dem im Zoo lebenden grantigen Tiger Hermann fällt eines Tages ein Ei auf den Kopf. Da weit und breit niemand zu sehen ist, dem es gehört, beschließt Hermann, darauf aufzupassen. Er baut dem Ei sogar ein Nest. Plötzlich geht das Tigerei kaputt, und anders als die Leser weiß Hermann nicht, dass da ein Vogel schlüpfen wird. Und als das Vögelchen heraußen ist, findet eine interessante Annäherung der beiden Tiere statt. Der kräftige Tiger beschützt den kleinen Vogel zwar, doch er muss – wie alle Eltern – bald einsehen, dass er dem Heranwachsenden (der natürlich denkt, er sei so stark wie sein Tigerpapa) nicht abnehmen kann, eigene Erfahrungen zu machen. Ein intelligentes Büch über Mut, Leichtsinn und das Größerwerden – für Kinder und Erwachsene.

© Brönner: Das Tigerei, Nord Süd 2018.

„Das Tigerei“ von Nele Brönner (Nord Süd, 24 S., ab 4 J.). Gedruckt in Lettland (Livonia Print, Riga) auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).

13 // In einem Wohnhaus kann es turbulent zugehen, vor allem dann, wenn jeder den anderen übertönen möchte. „Das Vöglein des Herrn Anderson“ bietet neben Unterhaltung auch Wortschatzerweiterung, eine Ansammlung von Begriffen, die mit Lärm zu tun haben. „Alle saugen, hämmern, rattern und tröten“, „sie schimpfen und lästern“, alle machen Krach. Als plötzlich ein neuer Mieter mit piepsendem Vöglein ins Haus einzieht, sind die polternden Hausbewohner außer sich – das Gepiepse ist unerträglich, Herr Anderson muss wieder ausziehen.

© Obrist: Das Vöglein des Herrn Anderson, Atlantis 2018.

„Das Vöglein des Herrn Anderson“ von Jürg Obrist (Atlantis, 32 S., ab 5 J.). Gedruckt in Deutschland (Grafisches Centrum Cuno, Calbe). Keine Angabe zur Herkunft des Papiers.

14 // Mit Oskar und Mo hat die Illustratorin Britta Teckentrup ein Vogelpärchen geschaffen, das vorzeigt, was Liebe und Freundschaft bedeuten kann. Der Rabe Oskar und das gelbe Vögelchen Mo machen Quatsch, spielen Verstecken, sie haben einen geheimen Lieblingsplatz und einen Freunde-Lieblings-Schal, der sie im Winter wärmt. „Oskar und Mo mögen die gleichen Geschichten. Am schönsten findet es Mo, wenn Oskar ihr vorliest.“ Und Mo tröstet Oskar, wenn er traurig ist. Ach! Hier herrscht Friede, Freude, Eierkuchen – zusammen mit Teckentrups Bildern ist das alles fast zu schön, um wahr zu sein!

© Teckentrup: Oskar und Mo, Prestel 2017.

„Oskar und Mo“ von Britta Teckentrup (Prestel, 32 S., ab 3 J.). Gedruckt in der Slowakei (TBB, a.s. Banská Bystrica) auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label).


biorama_logo Diese Rezension wurde auf biorama.eu veröffentlicht.

Bilderbuch-Tipp – „Rosa Monster“ von Olga de Dios

Manchmal findet man ganz besondere Bücher. Kinderbücher, die Leser zum Staunen bringen und auf mehreren Ebenen wertvoll sind. Das „Rosa Monster“ von Olga de Dios hat mich mit seinem einen Auge vom Cover aus angeblickt und mein Interesse geweckt. Das Buch hat nicht nur mich mit seiner Geschichte und den einfachen, aber wirkungsvollen Illustrationen begeistert, auch mein vierjähriger Sohn und die Schulkinder, denen ich das Bilderbuch vorgelesen habe, waren ehrlich angetan.

© De Dios: Rosa Monster, àbac 2018.

© De Dios: Rosa Monster, àbac 2018.

Das einäugige rosa Monster war schon immer anders als die anderen gewesen. Im Unterschied zu den schwarz-weißen Vögel ist es groß, zottelig, plump – und vor allem rosa. Dort, wo es wohnt, passt das Monster irgendwie nirgends dazu, es fällt vielmehr überall auf: die Häuser sind zu klein, um darin zu schlafen, die Bäume zu schwach, um das Monster zu tragen. Schließlich träumt es davon, fortzugehen und die Welt zu entdecken. Und dort draußen warten tatsächlich die vielen anderen unterschiedlichen Wesen, von denen das rosa Monster immer geträumt hatte!

© De Dios: Rosa Monster, àbac 2018.

„Rosa Monster“ zeigt auf der einen Seite auf, was Freiheit bedeutet und fordert andererseits dazu auf, Diversität als Bereicherung zu sehen. Ein unglaublich wertvolles Buch.

„Rosa Monster“ von Olga de Dios (àbac, 28 S., ab 4 Jahren).

àbac ist ein kleiner unabhängiger Verlag, in dem liebevoll gestaltete Bücher publiziert werden. „Denn Bücher sind der beste Weg zu einer Welt voller Wissen, Fantasie und grenzenloser Kreativität.“

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

Ich hatte die Gelegenheit, das Buch Erst- und Zweitklässlern einer Mehrstufenklasse vorzulesen. Im Anschluss an die Lektüre sollten die Kinder Wesen aus dem Buch oder ihre eigenen Monster zeichnen – und Häuser, die groß und bunt genug sind. Entstanden ist eine wunderbar vielfältige Welt, in der alle willkommen sind.

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

 

Kochbuch-Tipp – „Seasons. Ein Jahr in Rezepten“ (von Fanny Frey) & Gerstensuppe mit Räuchertofu

Frische, unkomplizierte Rezepte suchen wir doch alle. Fanny Frey ist erst 21 Jahre alt, Studentin, und eine der bekanntesten Food- und Instagram-Bloggerinnen der Schweiz. Sie schreibt auf ihrem Blog „Fanny the Foodie“ über farbenfrohe, saisonale Küche und ihre Lust am Experimentieren. Das Kreieren ihrer ganz persönlichen Rezepte beruht oft auf kulinarischen Erinnerungen aus Fannys Kindheit, an denen sie den Kochbuchleser immer wieder teilhaben lässt.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

Fanny Frey kauft Obst und Gemüse am liebsten frisch vom Markt, regional und saisonal, statt weißem Zucker verwendet sie natürliche Süßungsmittel und stat Weißen- lieber Buchweizen- oder Dinkelmehl. Geschmack, Nachhaltigkeit und Gesundheit sind gleichsam wichtige Komponenten. In ihrem Buch gibt sie einleitend Einblick in ihren Vorratsschrank, in dem es immer Hülsenfrüchte, Trockenobst (Datteln, Rosinen, Aprikosen und Cranberrys), Dinkel-, Kichererbsen- und Buchweizenmehl, (Vollkorn-)Dinkelpasta, Reis und Alternativen dazu, Nüsse und Samen, Süßmittel (Agavendicksaft, Ahornsirup, Kokosblütenzucker), Milch-Alternativen, Öle, Fette (Olivenöl, Kokosöl nativ und Sesamöl), Nussmus und natürlich auch diverse Gewürze zu finden gibt. Anschließend erklärt Fanny, wie sie Basics zubereitet: Nussiges Buchweizen-Granola, Hummus, Linsen-Curry-Dip, Haselnuss-Schokoaufstrich oder selbst gemachte Currypaste sind nur wenige der aufregenden Rezepte.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

Für den Frühling hat Fanny unter anderem die Rezepte für Randengnocchi mit Ofengemüse, Polentatarte mit Spargel und Artischocken und Kohlrabi-Fenchel-Apfel-Suppe aufgeschrieben. Im Sommer beeindrucken ein Sommerbirchermüesli, Auberginen aus dem Ofen mit weißen Böhnchen oder die Erbsen-Minze-Frittata mit Himbeeren. Kürbis-Haselnuss-Porridge, Spaghetti mit Feigen und Pilzen und Kürbis-Federkohl-Risotto mit Baumnuss-Crunch machen Lust auf den Herbst und im Winter werden zum Beispiel würzige Kartoffel-Pancakes, Pommes von Wurzelgemüse und Tofu oder Marokkanischer Falafel mit orientalischem Couscous gekocht. Ein insgesamt gesehen unglaublich buntes Angebot!

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

„Seasons. Ein Jahr in Rezepten“ von Fanny Frey (Fona, 254 S.). Gedruckt in Deutschland (Druckerei Uhl, Radolfzell). Keine Angabe zur Herkunft des Papiers.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

© Frey: Seasons. Ein Jahr in Rezepten, Fona 2018.

Hier das Rezept für eine deftige Gerstensuppe mit Räuchertofu, die auch bei meinen Kleinen sehr gut angekommen ist:


Gerstensuppe mit Räuchertofu

Die Menge reicht für 4 Portionen.

Zutaten: 1 EL Olivenöl, 250 g gewürfelter Räuchertofu, 2 klein gewürfelte Zwiebeln, 6 klein gewürfelte Karotten (lila, gelb, orange), 4 gewürfelte festkochende Kartoffeln, 250 g Rollgerste, 2 l Wasser, Suppengewürz (ich verwende dieses von Sonnentor), 2 Lorbeerblätter, 2 Gewürznelken, getrockneter Rosmarin, getrockneter Thymian, Salz, Pfeffer, 150 ml Kokosmilch, 1 Bund Schnittlauch

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

Olivenöl in einem Bräter erzitzen, Tofu hinzugeben und bei mittlerer Hitze anbraten. Die Zwiebel dazugeben und weiter braten. Karotten und Kartoffeln beifügen und andünsten, dann die abgespülte Rollgerste dazugeben und mit Wasser ablöschen.

Gewürze und Kräuter zugeben, salzen und pfeffern, und bei schwacher Hitze 1 1/2 Stunden lang köcheln lassen. Anschließend mit Kokosmilch verfeinern.

Die Suppe anrichten und mit fein geschnittenem Schnittlauch garnieren.

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber


Link-Tipps – Lesenswertes im März

Rezept – Osterküken aus Hefeteig

Rechtzeitig für den Osterbrunch haben wir Küken aus Germteig gebacken! Der Teig ist derart gut, dass ich überlege, das ganze Jahr über damit zu backen. Striezerl, Knöpfe, Nikolos, Schweinchen – was eben gerade zur Jahreszeit passt.

Hier ist das Rezept, mit dem rasch sehr Gutes auf dem Tisch steht:


Osterküken aus Hefeteig

Die Menge reicht für 6 Küken.

Zutaten: 400 g glattes Weizenmehl, 20 g frische Hefe, 50 g Rohrohrzucker, 150 ml lauwarme Vollmilch, 1 Ei, 50 g weiche Butter, 1 Prise Salz, 12 Sultaninen, 6 geschälte Mandeln, 1 verquirltes Ei zum Bepinseln

Für das Germteig das Mehl in eine Rührschüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen und Germ und Zucker hineinbröseln. Die lauwarme Milch hineingießen und den Vorteig an einem warmen Ort mit einem Geschirrtuch abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Das Ei, Butter und Salz hinzufügen und alles mit dem Knethaken eines Mixers zu einem festen Teig verkneten.

© Irene Maria Gruber

© Irene Maria Gruber

Aus dem Teig 6 kleine und 6 etwas größere Kugeln formen. Die größeren dann wie Tropfen formen und flachdrücken. Die kleinen Kugeln – die Köpfe – auf die breiteren Enden der Tropfen setzen. Seitlich zwei Sultaninen als Augen und eine Nuss als Schnabel in die kleineren Teigkugeln drücken.

Die Küken mit verquirltem Ei vorsichtig bepinseln und im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C Ober-Unterhitze etwa 30 Minuten lang backen, bis sie leicht gebräunt sind.


Was wir lesen – Lifestyle-Bloggerin Olivia Trombitas-Meissel über die Lieblingsbücher ihrer Familie

„Was wir lesen“ ist die Rubrik auf „Oh. Kiddo!“, in der Eltern die Lieblingsbücher ihrer Kinder vorstellen – aber auch die Kinderbücher, die sie selbst gerne lesen. Ob es dieselben Titel sind, die ihre Kleinen heute lieben, oder aber diejenigen aus den Bücherregalen ihrer Kindheit, werden sie uns erzählen. Diesmal erzählt uns die Lifestyle-Bloggerin Olivia Trombitas-Meissel, was in ihrer Familie gelesen wird.

Olivia Trombitas-Meissel bloggt auf More is Now“ darüber, wie sich Mütter die beste Zeit ihres Lebens machen und dabei schöner, einfacher und entspannter „Mama sein“ können. Ihr Blog ist vollgepackt mit Tips & Tricks, wie Mamas ihr Leben mit Kindern rocken und dabei noch Zeit für die schönen Dinge des Lebens finden. Abseits von vollen Windeln, angekleckerten T-Shirts und dem ganz normalen Familienwahnsinn als dreifache Mama teilt Olivia ihren modernen, simplen und nachhaltigen Lifestyle: Sie bloggt über ihren Mama Style und zeigt, dass man auch im Midi-Rock auf den Spielplatz gehen kann, über den Kids Style von Bloomers bis zur Wichtelwalkjacke, über Food (easy peasy Rezepte, die gesund sind und allen schmecken), Living (mit Kindern schön und aufgeräumt wohnen) und Travel (weil man stylische Hotspots in Amsterdam auch mit Kindern besuchen und ein Bauernhofurlaub durchaus pinterestfähig sein kann).

© Olivia Trombitas-Meissel

© Olivia Trombitas-Meissel

Welches ist das Lieblingskinderbuch von…
…Alma (2 Jahre alt)? „Schwups will nicht schlafen“ von Claudia Schaumann und Sandy Lohß.

…Mathilda (6 Jahre alt)? „Good Night Stories for Rebel Girls – 100 aussergewöhnliche Frauen“ von Elena Favilli und Francesca Cavallo.

…Caspar (8 Jahre alt)? „Bienen“ von Piotr Socha.

…dir? In Kinderjahren wirklich alles von Christine Nöstlinger und heute „Lass uns was Backen – Schritt für Schritt“ von Clara Lidström und Annakarin Nyberg … unbedingt die Blaubeermuffins probieren!

Welches Buch liebt Alma, du aber nicht?
„10 kleine Schafe“ von Franziska Gehm und Marina Rachner. Ich mag es nicht, weil wir es bereits 1000000000 Mal angeschaut haben.

© Olivia Trombitas-Meissel

© Olivia Trombitas-Meissel

Welches Buch liebt Mathilda, du aber nicht?
Das Hörbuch „Barbie – Die Prinzessinnen Akademie“. Ich habe lange versucht, Mathilda davon abzuhalten, aber jetzt ist sie bei uns ausgebrochen, die Barbie Phase.

Welches Buch liebt Caspar, du aber nicht?
„Lego Star Wars Buch & Steine-Set Galaktische Verfolgungsjagd“. Star Wars ist so gar nicht meines.

© Olivia Trombitas-Meissel

© Olivia Trombitas-Meissel

Welches Kinderbuch kennst du in- und auswendig?
„Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle und „Hannes und sein Bumpam von Mira Lobe.

Welche Kindersachbücher nimmt Alma am liebsten zur Hand?
Sachbücher noch weniger, aber sie liebt ihr Fotobuch von Kleine Prints mit Fotos ihrer ganzen Familie.

© Olivia Trombitas-Meissel

© Olivia Trombitas-Meissel

Und Mathilda?
„Das Kinderkunst-Kreativbuch. Viele bunte Projekte für Mama & Kind“ von Claudia Schaumann.

Und Caspar?
„Auf dem Land. Das faszinierende Leben auf dem Bauernhof“ von Julia Rothman.

© Olivia Trombitas-Meissel

© Olivia Trombitas-Meissel

Welches Buch kommt in die Tasche, wenn ein Termin beim Kinderarzt ansteht?
Der Papa ist Kinderarzt, daher warten wir eher bei unserer Zahnärztin. Jede Menge Pixi Bücher! Da kann man für jedes Kind mehrere mitnehmen und sie sind nicht so schwer. Manchmal auch das iPad mit OHRKA Hörbüchern (über diese gratis Hörbücher hat Olivia hier auf ihrem Blog „More is Now“ geschrieben).

Welches Kinderbuch habt ihr zuletzt verschenkt?
„Im Garten der Pusteblumen“ von Noelia Blanco und Valeria Docampo.

Vielen Dank für die Antworten und die Fotos, liebe Olivia!